veranstaltung | janssen zukunftspreis 2012

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Am 11.09.2012 wurde bei den Janssens in Neuss der neunte Zukunftspreis durch eine siebenköpfige Jury - darunter auch Prof. Gerd Dr. Glaeske - verliehen. Alle zwei Jahre werden zukunftsweisende und bestehende Projekte ausgezeichnet, die dem deutschen Gesundheitswesen mit ihren innovativen Ideen einen entscheidenden Impuls geben. Zunächst wurde der Übersetzungsdienst washabich.de gewürdigt. Drei kreative studentische Köpfe aus Dresden haben ein Onlineportal ins Leben gerufen, bei dem die Patienten Ihre Arztbefunde (kostenlos bzw. durch eine freiwillige Spende) aus dem Ärztelatein in die Alltagssprache übersetzen. Mittlerweile arbeiten 560 Medizinstudenten und Ärzte kostenlos und übersetzen etwa 150 Befunde wöchentlich. Das Konzept funktioniert, indem für eine Win&Win-Situation entsteht: (Angehende) Ärzte lernen dabei insbesondere Ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern und der Patient weiß aus sicherer Quelle, was für eine Diagnose er nun hat. Denn viele verstehen in den Briefen nun die Gruß- und Schlußformel des Papiers. Der zweite Preis des Abends ging an ein Brandenburger Telemedizin-Netzwerk, welches ein flächendeckendes Programm zur Fern-Überwachung von kardiologischen Hochrisikopatienten anbietet und so den Menschen eine höhere Lebensqualität durch Selbstüberwachung und Fernüberwachung bietet. Bei dem dritten Preis und dem nach einem Pilgerausflug „klingenden Namen Werdenfelser Weg handelt es “es sich um eine Rechtsinitiative für die Vermeidung von Fixierungsmaßnahmen wie Bettgitter bzw. Bauchgurten in Pflegeheimen. Im Allgemeinen ist es meines Erachtens verwunderlich, dass diese menschenunwürdige Praktik erst in der heutigen Zeit überhaupt existiert. Haftungsfragen gehen hier vor Menschenwürde und Freiheit. An dem Abend wurde im Rahmenprogramm durch einen Zukunftsforscher unter anderem das Thema Fachkräftemangel Gesundheitswesen behandelt. Sein Fazit: In Zukunft werden sich aufgrund des Fachkräftemangels nicht die Menschen bei den Unternehmen der Gesundheitswirtschaft bewerben, sondern die Unternehmen bei den Menschen - das hört sich doch gut an.

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Kommentare: 3
  • #1

    Wilber Ruhland (Donnerstag, 02 Februar 2017 03:44)


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  • #2

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  • #3

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