veranstaltung | dgsmp jahreskongress 2012

© DGSMP
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Die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) steht in Ihren Grundsätze, Werten und Zielen für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dieses hat sich auch in dem Programm des Jahreskongresses in Essen widergespiegelt. Ziel einre zweigliedrigen Nachwuchssession war es jungen Nachwuchswissenschaftlern, die noch im Studium sind oder am Anfang Ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen, ein integriertes Forum „von Nachwuchswissenschaftlern für Nachwuchswissenschaftler zu bieten. Im ersten Teil des Workshops wurde das Thema des Jahreskongresses „Gesundheitsökonomie versus Sozialmedizin“ aufgegriffen und  aus sozialmedizinischer, gesundheitsökonomischer und gesundheitspolitischer Perspektive beleuchtet. Im zweiten Teil des Workshops wurden von den jungen Referenten wissenschaftliche Methoden und Ergebnisse, das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis sowie Trends und aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen vorgestellt und mit dem Plenum diskutiert. Es stellte sich bezüglich des diesjährigen Kongressthemas die Frage, ob ein Ausrufezeichen oder Fragezeichen hinter den beiden Begriffen zu vermuten ist. Die Diskussion unter den jungen Menschen drehte sich also darum, ob hier ein Scheingegensatz vorliegt oder es eine gemeinsame Menge der beiden Disziplinen gibt. Das Ergebnis der Veranstaltung war, dass wir hier einen Regelkreis sehen müssen: Insbesondere sozialmedizinische Studien haben gezeigt, dass die Gesellschaft (z.B. Bildung) sich auf die Gesundheit der Menschen auswirkt. Vor allem die gesundheitsökonomische Forschung zeigt wiederum die Auswirkungen der Gesundheit auf die Gesellschaft (z.B. indirekte Kosten durch Produktionsausfälle). Als gemeinsamer Nenner der Gesundheitsökonomie und Sozialmedizin wurde die Prävention identifiziert.

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