publikation | healthcarebarcamp hamburg

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Was kommt heraus, wenn man Medizin und Smartphones kreuzt? -so lautete der Titel meines Essays, welcher für das HealthcareCamp #hcc13 am 08.-09 Juni 2013 veröffentlicht wurde. Die eigene Gesundheit vollständig in die Hände eines Arztes zu geben – das war gestern. Heute kontrollieren wir lieber selbst unsere Körperfunktionen. Der medizinisch-technische Fortschritt macht es möglich. Mit unseren Smartphones und den dazugehörigen Apps lassen sich so zahlreiche Körperfunktionen selbst überwachen. Hierzu zählen beispielsweise Blutdruck und Blutzucker, Schlafphasen, Lungenfunktion, Größe und Gewicht. Die Quantified-Self-Bewegung wurde im Jahre 2007 von zwei amerikanischen Journalisten gegründet und gab sich das Motto „self knowledge through numbers“. Nachdem sich ein Jahr später einige Gleichgesinnte an der San Francisco Bay Area trafen, wuchs die Bewegung zunehmend. Im Jahre 2011 erreichte der Trend dann schließlich Europa, es wurden internationale Konferenzen abgehalten und die Zahl der Anhänger in Deutschland steigt. (...) Durch eine lebhafte Start-up-Szene schießen technische Innovationen wie Pilze aus dem Boden: Es werden intelligente Toiletten patentiert, die wichtige Körperwerte auswerten und auf dem Smartphone anzeigen. Studenten entwickeln das Portal washabich, auf dem Arztbriefe in alltagtaugliche Sprache übersetzt werden. Pflegeroboter werden mit Handys bedient und zu Hightech-Kameraden fürs Alter. Mit einer Smartphone-App können Krankheitserreger in Blut oder Speichel durch einen Chip identifiziert werden. Dies ist eine Technologie, bei der ein kleines Labor auf dem Mikrochip integriert ist („lab-on-a-chip“). In Berlin läuft ein Pilotprojekt, bei dem die Dialysepatienten mithilfe von Telemedizin und Smartphone zuhause bleiben können. Röntgenbilder können wir direkt auf unserem Handy in einem Fotoalbum aufbewahren. Das Smartphone arbeitet als Informationsquelle und -weitergabe zugleich. (…) Der vollständige Essay ist zu lesen unter www.zukunft-gesundheistwesen.de

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