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Die ambulante und stationäre Versorgung gelten nach wie vor als zwei voneinander unabhängige Sektoren. Sie sind geprägt von unterschiedlichen Vergütungs- und Anreizsystemen sowie Steuerungsmechanismen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) regeln die Zulassungen im ambulanten Bereich. Dagegen sind die jeweiligen Landesbehörden für die Krankenhausplanung zuständig. Die nach § 108 Sozialgesetzbuch SGB V ernannten Krankenhäuser werden grundsätzlich über die Krankenhausbedarfsplanung zugelassen. Aufgrund der bestehenden sektoralen Trennung werden Ressourcen nicht zweckrational genutzt. Um beide Versorgungsbereiche anzunähern, sind klar definierte Rahmenbedingungen notwendig. Erste Schritte in die Richtung hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit dem aktuellen Beschluss zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) getan. Der aktuelle Beitrag wurde in der KU Gesundheitsmanagement 12/2014 veröffentlicht.

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