Wissensmanagement in der Medizin

Das Wissensmanagement gehört heute zu den großen Herausforderungen im Gesundheitswesen und in der Medizin. Wie können die stetig wachsenden Datenmengen der der Patientinnen und Patienten analysiert und sinnvoll genutzt werden? Wie werden aus Big Data intelligente Smart Data für individualisierte und personalisierte Medizin? Wie können anwenderorientierte Apps und spezielle Mediziner-Software, wie Ada Health, Amboss oder Uptodate die Prozesse unterstützen? Diese und weitere Fragen diskutieren Experten beim ersten Themennachmittag „Wissensmanagement in der Medizin“ am Mittwoch, 15. Mai, ab 16.30 Uhr im Audimax des Universitätsklinikums Essen.

 

„Die Idee zu dieser Veranstaltung entspringt einer Kooperation der Essener Universitätsmedizin mit „KEM l Evangelische Kliniken Essen-Mitte“ und der „FOM Hochschule für Ökonomie und Management“, erklärt Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen und führt weiter aus „Die Universitätsmedizin Essen hat sich vor drei Jahren auf den Weg zur Transformation in ein Smart Hospital begeben, das den Menschen viel stärker als bisher in den Mittelpunkt stellt. Beim Smart Hospital handelt es sich um eine zentrale Steuerungsplattform im Gesundheitswesen, auf der die wesentlichen Institutionen und Personen des Gesundheitswesens im Sinne der Patienten agieren. Eine besondere Herausforderung dabei kommt dem digitalen Daten- und Wissensmanagement zu.“

 

„Alle zwei Jahre verdoppelt sich die Rechnerkapazität unserer Computer. Alle fünf Jahre erneuert sich das medizinische Wissen. Täglich werden weltweit neue Forschungsergebnisse veröffentlicht. Um die bestmögliche Behandlung unserer Patienten sicherzustellen, benötigen wir ein smartes, digitales Wissensmanagement in Medizin und Pflege“, sagt Dr. Frank Mau, Geschäftsführer „KEM l Evangelische Kliniken Essen-Mitte“.

 

„Heute schon haben wir Unmengen von Daten in der Medizin und im Gesundheitswesen – Potenzial das bislang kaum genutzt wird. Die sog. P4-Medizin wird morgen präventiv, personalisiert, prädiktiv und vor allem partizipativ sein. Smarter als heute der beste Arzt im besten Krankenhaus und vor allem zugänglich für sehr viele Menschen auf der Welt. Dazu ist neben Rechenleistung, Algorithmen der Faktor allerdings der Faktor Mensch entscheidend, um aus Big Data letztlich Smart Data zu machen“, ergänzt Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan der FOM Hochschule für Ökonomie und Management und Gesundheitsexperte.

 

Zum Programm gehören neben einer thematischen Einführung und drei Fach-Präsentationen eine hochkarätig besetzte Expertendiskussion. Zudem besteht bei Imbiss und Getränken genügend Zeit zum Austausch.

 

„Wir freuen uns sehr, dass es Lohmann Konzept gelungen ist, drei bedeutende Unternehmen für digitale Entscheidungshilfen zusammen zu bringen. Ich erwarte eine sehr spannende, vielleicht auch kontroverse Diskussion“, sagt Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen.

 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung wird unter 0201 723 8126 oder smarthospital.ume@uk-essen.de gebeten.

 

 

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