blog

Rundum Gesund - Achtsamkeit, die stille Revolution im Unternehmen

Zwischenmenschliche Beziehungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und unserer Arbeit. Wir kommunizieren in jeder Begegnung mit unseren Worten oder unserem Schweigen, der Stimme, Mimik und Körpersprache. Die Technisierung unseres  Alltags steht achtsamer Kommunikation aber häufig im Wege. Der Blick aufs Handy oder das ständige Checken der Mailflut führt zu fehlerhaften Kommunikationssignalen. Dass das zu Missverständnissen bei unserem Gegenüber führen kann, ist uns oft gar nicht bewusst. Die Folge: Viele Menschen fühlen sich überfordert vom Anspruch, ständig zu kommunizieren, zu antworten, zu reagieren. Wie man achtsam kommuniziert, Präsenz zeigt und zu einem Lebenstempo zurückfindet, das den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entspricht, erfahren Sie bei der Veranstaltung »RundUm Gesund« in Wesel.  Die Veranstaltung ist kostenfrei.

mehr lesen

Gesundheitsreport berufstätiger Studierender

Das Gesundheitsverhalten von Studierenden in Deutschland ist insgesamt bislang wenig empirisch untersucht worden. Die vorliegende Analyse hat den Fokus auf berufstätige Studierende in Deutschland gelegt, da diese Zielgruppe einer Doppelbelastung ausgesetzt ist. Die Zahl der berufstätig Studierenden in Deutschland steigt zunehmend an, sodass die besondere Situation der doppelten Belastung aus Studium und Beruf untersucht werden muss, um gesundheitsgefährdende sowie gesundheitsfördernde Effekte gegenüberstellen zu können. Die Ergebnisse der Analyse wurden an der FOM Hochschule mit rund 40.000 Studierenden an 34 Standorten durchgeführt. Es wurden insgesamt 1.028 Studierende im Jahr 2016 in Form eines Online-Survey wissenschaftlich befragt. Neben dem Ziel der Studie einen Überblick vom heutigen Gesundheitszustand von berufstätigen Studierenden aufzuzeigen, sind wissenschaftliche Erkenntnisse über die Zahlungsbereitschaft für Gesundheitsleistungen und die Nutzung von digitalen Medien gewonnen worden.

 

Download
Volltext Gesundheitsreport 2017
gesoek_4039272_Matusiewicz-3.pdf
Adobe Acrobat Dokument 918.6 KB

Health 4.0 - Innovationskongress 2018

Werksstudent/in gesucht: #Digital Health #BARMER #Berlin

Im Auftrag der BARMER Stabsabteilung, möchte ich auf folgende Ausschreibung aufmerksam machen. Es wird ein Werkstudent/in für die Abteilung >Digital und Innovation< in Vollzeit für die Hauptverwaltung in Berlin gesucht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF.

 

 

Download
Werkstudent_Digital Health_BARMERi.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB

Call for Abstracts: Gesundheit und Arbeit 4.0

 

 

 

 

 

 

 

 

Die aktuellen Entwicklungen (z.B. Demografie, Fachkräftemangel) verstärken die Tatsache, dass Mitarbeitende als zentrale Unternehmensressource angesehen werden, deren Gesundheit es zu fördern und zu erhalten gilt. Primär geht es hierbei darum, die psychische und physische Gesundheit in Anbetracht der Veränderung der Arbeitswelt in Hinsicht auf die Globalisierung und Digitalisierung (New Work) zu fördern. In diesem Zusammenhang müssen sich das Personalmanagement im Allgemeinen und das Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) im Besonderen vor neue Aufgaben stellen und diese im Zeitalter der Digitalisierung meistern.

 

Im Mittelpunkt des Buches „Gesundheit und Arbeit 4.0“ sollen aktuelle Entwicklungen einer modernen Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Zudem sollen praxisnahe Möglichkeiten und Grenzen der neuen Arbeitswelt herausgearbeitet werden.

 

Weitere Informationen in der beigefügten PDF.

Bei Fragen bitte Mail an Frau Dr. Stephanie Nobis (s.nobis@geton-institut.de).

Download
Call for Abstracts_GuA_25-08-2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 252.6 KB

Interview mit Frankfurter Neue Presse (fnp)

Download
Interview_FNP (2017).pdf
Adobe Acrobat Dokument 195.5 KB

Doktorandenprogramm 2017 - Universidad Católica San Antonio de Murcia | UCAM

13. Gesundheitswirtschaftskongress 2017

Science Slam & Science Beat der FOM Allstars

Am 08.07.2017 wird Wissenschaft ganz anders: Im Rahmen des 2. Essener Wissenschaftsssommers “Grüne Zukunft“ der Wissenschaftsstadt Essen findet ab 16 Uhr zunächst ein Science Slam statt - auf pointierte und witzige Art und Weise werden wissenschaftliche Themen vorgetragen. Ich freue mich als einer der Slamer dabei zu sein.

 

Ein Science Slam ist ein interdisziplinärer Wettbewerb für wissenschaftliche Kurzvorträge, von Experten der jeweiligen Fachbereiche allgemein verständlich und informativ auf die Bühne gebracht. jeder Vortrag darf nicht länger als zehn Minuten sein, Hilfsmittel wie technische Präsentationen oder experimentelle Aufbauten sind erlaubt und erwünscht. Wer am Ende siegt, entscheidet das Publikum.

 

Es folgt der Science Beat - die FOM Allstars und die Rolfes Band der Universität Duisburg-Essen treten Live mit viel Rock und Pop auf.

 

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Programms “Paradiese und Utopien” (07.-09.07.2017) der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

 

Details:
Datum: 08.07.2017
Uhrzeit: 16:00 - 17:30

 

Veranstaltungsort
Bühne Stadtgarten

Der Eintritt ist frei.

veranstaltung # zukunft des gesundheitsmarktes

Download
2017-499_FOM_F_Gesundheitsforum.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.1 MB

Call for Abstracts: Marketing im Gesundheitswesen

Gemeinsam mit dem bekannten TV- und YouTube-Arzt "Dr. Johannes" und dem Marketing-Experten Frank Stratmann (vormals Sana Kliniken/Moderator der XING Health Community mit 30 tausend Mitgliedern) haben wir uns auf den Weg gemacht ein erstes Standardwerk Marketing im Gesundheitswesen zu schaffen, da es dieses bislang in der Form noch nicht gibt. Dies gliedert sich nach den folgenden Akteuren:
a. Krankenkassenmarketing
b. Krankenhausmarketing
c. Arztpraxen- und Arztnetze-Marketing
d. Arzneimittelmarketing
e. Medizintechnik-Marketing
f. Pflegemarketing
g. Gesundheitspolitik & Verbandsmarketing
Marketing ist eine zunehmend wichtige Disziplin im Gesundheitswesen. Das Marketingverständnis hat sich von einer operativen Technik zur Beeinflussung der Kaufentscheidung zu einer Führungskonzeption entwickelt, die andere Funktionen wie zum Beispiel Beschaffung, Produktion, Verwaltung und Personal mit von Gesundheitsakteuren einschließt. Die Gesundheitsakteure befinden sich in einem Transformationsprozess von einer Verwaltungsbehörde hin zu modernen Gesundheitsmanagementunternehmen.
Hierbei stellen sich immer wieder Fragen wie:
- Braucht eine Arztpraxis heute Social Media Auftritt?
- Lohnt es sich für ein Krankenhaus in Zuweisermarketing zu investieren?
- Wie können sich Krankenkassen voneinander abgrenzen?
- Wie kann die Pharmaindustrie ihr Image verbessern?
- Wie lösen wir das Spannungsfeld Patient, Klient und Kunde?
Fakt ist auch, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen das Marketing auf ein neues Level gehoben hat. Wird das klassische Agenturgeschäft zunehmend von IT-Konzernen wie GAFA’s zunehmend dominiert, die ganzheitliche Lösungen anbieten? Es ist Zeit das Marketing im Gesundheitswesen aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure näher zu beleuchten.
mehr lesen

Gesundheit & Ergonomie 4.0 - Mensch und Maschine in Interaktion

Download
Gesundheit 4.0 - Programmflyer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 497.9 KB

Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement

Download
Beitrag_Gesundheitsmanager.pdf
Adobe Acrobat Dokument 139.4 KB

Open Access: Health Applications for Corporate Health Management

Introduction: Many corporate organizations around the world are looking at new ways to improve the health and well-being of
their employees. Many have begun to use m-health approaches and unique applications (apps) to provide assistance. In Germany,
both m-health and occupational health management (OHM) are growing quickly. Therefore, we hypothesized that the combination—apps usage in OHM—is growing as well. We studied the usage of health apps in large corporations for health
management of employed individuals. Methods: To understand the environment in Germany, a twopart study was conducted. First, an extensive literature search was done and second, interviews were conducted with 12 of the 20 biggest companies’ health management representatives.

mehr lesen 0 Kommentare

6. Westfälisches Health Management Forum: »Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung «

Download
Westf_Health_Management_Forum.pdf
Adobe Acrobat Dokument 492.0 KB
0 Kommentare

Meet the author auf der Corporate Health Convention

Die Digitalisierung ist auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) angekommen und wird in Zukunft das klassische BGM stark beeinflussen. Viele Unternehmen machen sich gerade auf den Weg das bisherige analoge BGM mit digitalen Instrumenten zu erweitern – hier wird von BGM 3.0 gesprochen.

 

Das vorliegende Buchprojekt von Prof. Dr. David Matusiewicz und Linda Kaiser (beide FOM Hochschule) versucht das digitale BGM zu definieren und zu systematisieren. Es sollen Chancen und Grenzen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden: Unternehmen, Mitarbeiter, Krankenkassen, Forschung, Beratung sowie die Anbieter von BGM-Instrumenten und Software. Vom Großkonzern bis hin zum Start-up Unternehmen. Von jahrelangen Erfahrungen bis hin zu Zukunftsthesen. Von etablierten Akteuren bis hin zu Newcomern im Bereich des Corporate Health. Zudem wird der ordnungspolitische Rahmen aufgezeigt und es werden Ansätze der wissenschaftlichen Evaluation von digitalen BGM-Maßnahmen vorgestellt.

 

Mehr Infos erhalten Sie in einem ausführlichen Interview.

0 Kommentare

Denkfabrik gestartet: BKK Young Talents

0 Kommentare

Vortrag für den Bundesverband BGM (BBGM) auf der FIBO 2017

Am Thema betriebliches Gesundheitsmanagement führte bei der diesjährigen FIBO in Köln kein Weg vorbei. Einer von vielen Belegen: der Workshop „BGM-Werkzeugkasten 4.0 – Zukunft des BGM“ am 6. April. Zu den Referenten zählten Prof. Dr. Volker Nürnberg (Leiter Health Management bei der Mercer Deutschland GmbH), Prof. Dr. Niels Nagel (Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit) und Prof. Dr. David Matusiewicz (FOM Hochschule). Der Direktor des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales stellte u.a. die Ergebnisse seiner empirischen Analyse zum digitalen betrieblichen Gesundheitsmanagement vor.

„Die FIBO ist die weltweit größte Fitnessmesse – und hat sich im Laufe der vergangenen Jahre von einer reinen Bodybuilding- zu einer (Medical) Fitness-Messe entwickelt“, zog Prof. Dr. Matusiewicz Bilanz. „Das hat sich auch dieses Jahr wieder gezeigt: Fitness ist ein stückweit Lifestyle und Statussymbol geworden. Das macht auch vor dem Betriebstor nicht halt. Um gute Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden, werden Unternehmen zunehmend in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren müssen.“ Der BGM-Workshop habe ein wichtiges Signal gesetzt und gezeigt, dass gesunde Mitarbeitende und Fitness in einem Atemzug genannt werden können. „Zudem war zu sehen, dass Fitness zunehmend digital wird und sich immer mehr in Richtung Gamification entwickelt“, so der FOM Wissenschaftler. „Zum Beispiel durch die Verbindung von Spielen und Training oder gegenseitige Challenges.“


Das steigende Interesse an betrieblichem Gesundheitsmanagement konnte auch Alex Hermann bestätigen. Der Inhaber von ON Fitness sagte am Rande der Messe: „Bei uns im Studio melden sich zunehmend kleine und mittelständische Unternehmen, die daran interessiert sind, einen Mehrwert für ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Das bietet beiden Seiten einen Nutzen – Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden. Gerade kleine, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Kurse sind gefragt.“

 

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

PerMaTrend Forum 2017 # 29.3.2017 - Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen

Das neue Krankenhausmanagement zwischen Prozess-, Personalmanagement- und Marktanalyse-Trends
„Unter dem Druck wachsender Komplexitäten im Gesundheitswesen liegt der nachhaltige Erfolg von Krankenhäusern in der Überwindung des Silodenkens!“ – Bernd H. Mühlbauer, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Management im Gesundheitswesen.
Mit dem PerMaTrend-Forum 2017 schafft die Westfälische Hochschule am Campus Gelsenkirchen einen Zukunftskongress für aktuelle Trends im Gesundheitswesen. Das zukunftsfähige Krankenhausmanagement zeichnet sich durch eine ganzheitliche Orientierung am gesundheitswirtschaftlichen Erfolg und die Entwicklung von Fortschrittsfähigkeit von drei wesentlichen Handlungsfeldern aus.
Weitere Infos und Programm online.
Download
PerMaTrend Key Facts.pdf
Adobe Acrobat Dokument 814.9 KB

Essener Wissenschaftssommer 2017: Was hat "grün" mit "gesund" zu tun?

0 Kommentare

Meet-the-author: Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement wird auf der Corporate Health Convention 2017 vorgestellt

Herausgeber des Opus "Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement" (Springer Verlag).
Herausgeber des Opus "Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement" (Springer Verlag).

Arbeiten 4.0, künstliche Intelligenz, Internet of Things – kaum ein Tag vergeht, ohne dass uns diese Begriffe in Vorträgen, Fachartikeln oder TV-Beiträgen begegnen. Sie beeinflussen fast jeden Bereich unseres Lebens: Neben unserer Freizeit und dem Arbeitsplatz ist auch unsere Gesundheit den Einflüssen technischer Innovation ausgesetzt. Wie die Digitalisierung zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz genutzt werden kann und welche Risiken sich dahinter verbergen, erörtert die diesjährige Corporate Health Convention am 9. und 10. Mai in der Messe Stuttgart mit einem Fokus auf „Digitales BGM“.

 

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement steuert im Zuge der Industrie 4.0 auf eine neue Ära zu: Neueste Studien besagen allerdings, dass das digitale BGM noch in den Kinderschuhen steckt. Zwar erreichen fast täglich neue Fitness- und Ernährungs-Apps, virtuelle Gesundheits-Tutorials oder tragbare Sensoren in den verschiedensten Kleidungsstücken den Markt, doch gibt es bei diesen digitalen Helfern gerade in Punkto Datenschutz noch viele offene Fragen. Eine weitere Herausforderung wird sein, alle Mitarbeiter – nicht nur die „Digital Natives“ – mit individualisierten Angeboten zu erreichen. Mit welchen Mitteln können Unternehmen also nachhaltig zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter beitragen? Haben klassische BGM-Maßnahmen, wie sportliche Gruppenaktivitäten, Gesundheitsscreenings oder eine persönliche Beratung etwa schon ausgedient? Oder können sich solche Präsenzangebote und digitale Health Care Tools auch sinnvoll ergänzen? Diese und weitere Fragen werden auf der siebten Corporate Health Convention unter dem Spotlight „Digitales BGM“ erörtert.

 

 

Sicherheit und Gesundheit im digitalen Zeitalter

 

Welchen Stellenwert Sicherheit und Gesundheit in Zeiten der digitalen Transformation einnehmen, erläutert Katja Hedke, Mitarbeiterin beim Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) und freiberufliche Sicherheitsingenieurin, in ihrem Keynote-Vortrag am ersten Messetag. Sie stellt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Verbundprojekt „Prävention 4.0“ vor, welches die Auswirkungen der Digitalisierung auf die neue Arbeitswelt analysiert. Dabei konzentriert sich die Expertin für Arbeitssicherheit insbesondere auf den Einfluss von Arbeiten 4.0 auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Zukunft.

 

Den Erfolg eines Unternehmens macht im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0 trotz vieler neuer Entwicklungen noch immer der Mensch aus. Nur motivierte, leistungsfähige und gesunde Mitarbeiter zeigen vollen Einsatz für ihren Arbeitgeber, ist Unternehmer, Coach und Motivationstrainer Markus Daniel Weber überzeugt. Dafür bedarf es einer gesundheitsgerechten Führung, so das Credo des ehemaligen Leistungssportlers. Wie das gelingt, legt er in seiner Keynote am zweiten Messetag dar.

 

 

BGM 4.0 unter der Lupe

 

Mit Prof. Dr. Volker Nürnberg und Prof. Dr. David Matusiewicz haben zwei weitere namhafte Experten für digitales BGM ihre Teilnahme an der Corporate Health Convention zugesagt: Volker Nürnberg, Leiter Health Management bei Mercer und Professor im Privatdienst, vermittelt in seinem „Meet the Expert“-Vortrag Qualitätskriterien für digitales betriebliches Gesundheitsmanagement. In einer anschließenden Gesprächsrunde stellt er sich der Diskussion mit den Fachbesuchern.

 

Im Rahmen des interaktiven Formats „Meet the Author“ stellt David Matusiewicz, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre – insbesondere für den Bereich Gesundheitsmanagement – an der FOM Hochschule, das 2017 neu erscheinende Sammelwerk „Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement“ vor. Das Buchprojekt hat zum Ziel, das digitale BGM zu definieren und zu systematisieren sowie Chancen und Grenzen aus verschiedenen Blickwinkeln aufzuzeigen.

 

Quelle: Pressemitteilung: Corporate Health Convention, Nr. 1, Stuttgart, 03. Februar 2017

Rezension zum Buch >Vorsicht, Arzt!< der WELT-Reporterin Dowideit

 

Anette Dowideit ist Reporterin des Investigativteams der „Welt“. Ihre Spezialthemen sind das Gesundheits- und Pflegesystem sowie Sozialpolitik und Wirtschaftskriminalität. Vor kurzem erschien ihr neues Buch mit dem Titel „Vorsicht, Arzt!“, das sich gleichzeitig wie eine Warnung an die Bevölkerung vor Ärzten als auch als eine Warnung an die Berufsgruppe selbst liest. Auf dem Cover erkennt man auf den zweiten Blick, dass der Arzt unter seinem Kittel Hemd und Krawatte trägt – wohl ein Zeichen für die Medizin und Ökonomie in Personalunion. Die Journalistin Anette Dowideit deckte bereits zuvor in „Endstation Altenheim“ Missstände in der Altenpflege auf. Mit dem neuen Buch knüpft sie sich nun die Ärzteschaft vor.

 

Nach dem Abitur besuchte die Autorin die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft und schloss ein VWL-Studium an der Universität zu Köln ab. Sicherlich keine schlechte Grundlage, um sich mit den Zusammenhängen des komplexen Gesundheitssystems auseinanderzusetzen und zu wissen, wie Geldströme fließen (sollen). Auch ihr mehrjähriger Aufenthalt in New York hat sicherlich dazu beigetragen, das deutsche System von außen zu betrachten und Vergleiche ziehen zu können. Ihre Recherchen gelten als gründlich und machen auf viele Punkte mit einem tiefgründigen Detailwissen aufmerksam.

 

Die Autorin hat sich im Jahr 2016 auch verstärkt dem Thema GKV gewidmet – z.B. über Kassenwettbewerb, der „wohl kriminelle Blüten“ im Sinne des Upcodings treiben kann oder auch über „Klientelpolitik und intensive Lobbyarbeit“. In ihrer Journalistenkarriere wurde sie mehrfach ausgezeichnet – zuletzt mit dem Deutschen Sozialpreis 2016 für einen Beitrag zum Thema Kinderrechte. In einem Tweet zur Vorankündigung, der sie als meinungsfreudigen Gast bei „Hart aber Fair“ ankündigt, kommentiert sie lässig: „nicht nur meinungsfreudig, auch faktenkundig“.

 

Themen wie „Patient gegen Geldumschlag“, „Bestechliche Heiler“, „Verloren in der Arztpraxis“ oder „Eingeliefert – ausgeliefert“ bringen die Inhalte des Buches gut auf den Punkt. Denn die recherchierten Einzelfälle sind kaum zu glauben: operierende Ärzte mit zittrigen Händen, fragwürdige und unnötige Operationen und scheinbar machtlose staatliche Aufsichtsbehörden und Steuerfahndungen, die keine Zeit, Lust, Kompetenz oder nicht ausreichend Know-how haben, um den Patienten zu schützen, sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch. Im letzten Kapitel „Sich wehren statt resignieren“ gibt sie Patienten einen Tipp, was sie durch mehr Informationen oder Zweitmeinungen als Selbsthilfe tun können. Anette Dowideit ist nicht nur Reporterin. Sie ist auch eine Art Anwältin für die Schwachen im System – und das sind nun mal die Patienten, die sich aufgrund ihrer Erkrankung auch nicht differenziert mit dem auseinandersetzen können, was mit ihnen geschieht.

 

Dass man mit so einem Buch auch polarisiert und sich insbesondere bei der stolzen Ärzteschaft keine Freunde macht, liegt auf der Hand. Kritiker dürften hier sicherlich eine Aneinanderreihung von Einzelfällen, die nicht repräsentativ ist, gemessen an der Größe der Branche und der zahlreichen Erfolgstorys auf der anderen Seite der Skala, sehen. Die Welt-Reporterin spricht auch generell von einem Bruchteil von schwarzen Schafen in der Branche. Einen Patienten, der allerdings Pech gehabt hat und in einer der recherchierten Fälle eine der Hauptrollen spielt, dürfte statistische Repräsentativität allerdings herzlich wenig interessieren. Das Buch ist auch nicht als Kriegserklärung an die Ärzte zu sehen, schließlich widmet Anette Dowideit es den Patienten und den Ärzten, die es gut mit dem Wohl ihrer Schützlinge meinen.

 

Was Frau Dowideit nicht macht, ist sich hierbei auf so einem postfaktischen AfD-und-Trump-Niveau als Wutbürgerin zu bewegen. Und das ist auch gut so. In jeder Branche gibt es schwarze Schafe, und solche Bücher haben auch einen Aufklärungscharakter und sind somit ein wichtiges Kulturgut für die Gesellschaft. Und es ist nicht alles schlecht. Aus der Zeit in den USA kennt die Autorin auch das System in Übersee und dagegen stehe Deutschland schließlich noch gut da.

 

Das vorliegende Buch überzeugt aufgrund der Tiefe der Recherche und einem Inhaltsverzeichnis, das Interesse weckt, um Themen in kleinen Häppchen dennoch kurz und sachkundig abzuarbeiten. Wenn es also Leaks im deutschen Gesundheitswesen gibt, so nimmt Frau Dowideit die Spurensuche auf. Wenn ihnen die Investigativ-Spürnase von Welt auf den Fersen ist, dann haben sie etwas nicht ganz korrekt gemacht. Und Vorsicht: Vielleicht sei noch gesagt, dass Frau Dowideit mit dem Online-Chef des Handelsblatt verheiratet ist. Das macht die Ausgangslage für sie auch nicht besser.

 

 

Quelle: Matusiewicz D (2017): "Vorsicht, Arzt", Rezension, in: BKK Magazin, 01/2017, S. 56-57.

 

Die Digitale Transformation im Gesundheitswesen

Der digitale Wandel macht vor keiner Branche halt: Medien, Handel und Logistik, Banken wie auch Ingenieurwesen, Automobilindustrie oder Maschinenbau sind z.T. dabei sich neu zu erfinden. Wird auch das unbewegliche Gesundheitswesen so durchgerüttelt wie es den anderen Branchen bereits passiert ist? Geht es Gesundheitsunternehmen dann wie z.B. Kodak, die die digitale Fotografie verschlafen haben, oder wie dem Taxigewerbe, das plötzlich wie aus dem Nichts durch Uber auf den Kopf gestellt wird?

Etablierte Akteure im Gesundheitswesen halten sich krampfhaft an ihrer Tradition fest, während eine neue Generation von Start-ups sich längst auf den Weg gemacht hat. Digitalisierung ist nicht zimperlich! Vergleichbar mit Eishockey im Sport: schnell, hart und technisch anspruchsvoll. Unser neues Buch wird es auch!

Über 100 Branchenexperten berichten aus unterschiedlichen Perspektiven: Krankenkassen, Verbände, Leistungserbringer und Versicherte bzw. Patienten. Work in progress.

 

1 Kommentare

SÜNJHAID!2017: Gesundheitskapitäne treffen sich in 05/2017 auf Seefahrerinsel Föhr

SÜNJHAID!2017: SÜNJHAID! bedeutet auf Fering, der Sprache der Inselnordfriesen: Gesundheit! – das ist der Kern des Leadership-Think-Tanks der Gesundheitswirtschaft. Ganz gemäß der Föhrer Schifffahrt des 16. Jhd treffen sich jährlich die Gesundheitskapitäne auf der Seefahrerinsel. An dessen Bord segeln wir mit einem Symposium zum „Lateralen Denken im Gesundheitswesen“ mit und tagen im Friesendom zu Nieblum. Diesmal vom 25.-28. Mai 2017 # Keine Teilnahmegebühr.

 

Weitere Infos lesen Sie hier.

 

Karriere im Gesundheitswesen

Download
Karriere im Gesundheitswesen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 4.8 MB

Interview mit Focus Money - Sonderheft der Techniker (TK)

Download
Focus_Money_TK_Interview_2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.9 MB
0 Kommentare

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) im Stresstest

Download
BGM_Stresstest_2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB
1 Kommentare

Up-Coding im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich

Download
Download des Beitrages
11_2016_HuC_alle_Var_DGFM_13.pdf
Adobe Acrobat Dokument 795.1 KB
0 Kommentare

Digitalisierung und E-Health - ein Vortrag für den FOM Alumni e.V.

0 Kommentare