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Fachforum Betriebliches Gesundheitsmanagement 2018

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Digitale Transformation - Augsburger Perspektiven

Zukunftslabor Gesundheit & Gesellschaft

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Gesundheitswesen aktuell 2017

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Matusiewicz_Behm (2017) - Volltext.pdf
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Gesundheit 4.0 – Mensch. Maschine. Markt.

Keynote: Dirk Heidenblut, Mitglied des Bundestages (MdB)

 

Die Themen Mensch-Maschine-Interaktion, Start-Ups und Entrepreneure und Digital Patient Communication werden von versierten Fachleuten im Rahmen einer offenen Podiumsdiskussion  vorgestellt. Im Anschluss findet die 6. Jahreshauptversammlung von 13-14 Uhr statt, an der Sie ebenfalls gerne teilnehmen können. Eine spannende Jahrestagung erwartet Sie auch in diesem Jahr in den neuen Räumen der FOM Hochschule Düsseldorf. Das von der New York Times als eines der weltweit acht bedeutendsten ausgezeichneten Gebäude ist unser Tagungsort 2017 und wir freuen uns besonders Sie hier begrüßen zu dürfen. In diesem Rahmen lässt sich trefflich über ein Thema gemeinsam mit Ihnen diskutieren, das nicht nur zukunftsweisend ist, sondern schon heute unsere Realität bestimmt. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

 

Programm:

 

10:00 Uhr Come In
10:30 Uhr Jahrestagung

13:00 Uhr Jahreshauptversammlung

14:00 Uhr Offizielles Ende der Veranstaltung

 

5.Oktober 2017, 10:30 - 14 Uhr, FOM Düsseldorf, Toulouser Allee 53.

 

 

 

6. BGM Fachtagung - ein Blick ins Jahr2050

Rundum Gesund - Achtsamkeit, die stille Revolution im Unternehmen

Zwischenmenschliche Beziehungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und unserer Arbeit. Wir kommunizieren in jeder Begegnung mit unseren Worten oder unserem Schweigen, der Stimme, Mimik und Körpersprache. Die Technisierung unseres  Alltags steht achtsamer Kommunikation aber häufig im Wege. Der Blick aufs Handy oder das ständige Checken der Mailflut führt zu fehlerhaften Kommunikationssignalen. Dass das zu Missverständnissen bei unserem Gegenüber führen kann, ist uns oft gar nicht bewusst. Die Folge: Viele Menschen fühlen sich überfordert vom Anspruch, ständig zu kommunizieren, zu antworten, zu reagieren. Wie man achtsam kommuniziert, Präsenz zeigt und zu einem Lebenstempo zurückfindet, das den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entspricht, erfahren Sie bei der Veranstaltung »RundUm Gesund« in Wesel.  Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Gesundheitsreport berufstätiger Studierender

Das Gesundheitsverhalten von Studierenden in Deutschland ist insgesamt bislang wenig empirisch untersucht worden. Die vorliegende Analyse hat den Fokus auf berufstätige Studierende in Deutschland gelegt, da diese Zielgruppe einer Doppelbelastung ausgesetzt ist. Die Zahl der berufstätig Studierenden in Deutschland steigt zunehmend an, sodass die besondere Situation der doppelten Belastung aus Studium und Beruf untersucht werden muss, um gesundheitsgefährdende sowie gesundheitsfördernde Effekte gegenüberstellen zu können. Die Ergebnisse der Analyse wurden an der FOM Hochschule mit rund 40.000 Studierenden an 34 Standorten durchgeführt. Es wurden insgesamt 1.028 Studierende im Jahr 2016 in Form eines Online-Survey wissenschaftlich befragt. Neben dem Ziel der Studie einen Überblick vom heutigen Gesundheitszustand von berufstätigen Studierenden aufzuzeigen, sind wissenschaftliche Erkenntnisse über die Zahlungsbereitschaft für Gesundheitsleistungen und die Nutzung von digitalen Medien gewonnen worden.

 

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Volltext Gesundheitsreport 2017
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Health 4.0 - Innovationskongress 2018

Werksstudent/in gesucht: #Digital Health #BARMER #Berlin

Im Auftrag der BARMER Stabsabteilung, möchte ich auf folgende Ausschreibung aufmerksam machen. Es wird ein Werkstudent/in für die Abteilung >Digital und Innovation< in Vollzeit für die Hauptverwaltung in Berlin gesucht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF.

 

 

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Werkstudent_Digital Health_BARMERi.pdf
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Call for Abstracts: Gesundheit und Arbeit 4.0

 

 

 

 

 

 

 

 

Die aktuellen Entwicklungen (z.B. Demografie, Fachkräftemangel) verstärken die Tatsache, dass Mitarbeitende als zentrale Unternehmensressource angesehen werden, deren Gesundheit es zu fördern und zu erhalten gilt. Primär geht es hierbei darum, die psychische und physische Gesundheit in Anbetracht der Veränderung der Arbeitswelt in Hinsicht auf die Globalisierung und Digitalisierung (New Work) zu fördern. In diesem Zusammenhang müssen sich das Personalmanagement im Allgemeinen und das Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) im Besonderen vor neue Aufgaben stellen und diese im Zeitalter der Digitalisierung meistern.

 

Im Mittelpunkt des Buches „Gesundheit und Arbeit 4.0“ sollen aktuelle Entwicklungen einer modernen Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Zudem sollen praxisnahe Möglichkeiten und Grenzen der neuen Arbeitswelt herausgearbeitet werden.

 

Weitere Informationen in der beigefügten PDF.

Bei Fragen bitte Mail an Frau Dr. Stephanie Nobis (s.nobis@geton-institut.de).

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Interview mit Frankfurter Neue Presse (fnp)

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Doktorandenprogramm 2017 - Universidad Católica San Antonio de Murcia | UCAM

13. Gesundheitswirtschaftskongress 2017

Science Slam & Science Beat der FOM Allstars

Am 08.07.2017 wird Wissenschaft ganz anders: Im Rahmen des 2. Essener Wissenschaftsssommers “Grüne Zukunft“ der Wissenschaftsstadt Essen findet ab 16 Uhr zunächst ein Science Slam statt - auf pointierte und witzige Art und Weise werden wissenschaftliche Themen vorgetragen. Ich freue mich als einer der Slamer dabei zu sein.

 

Ein Science Slam ist ein interdisziplinärer Wettbewerb für wissenschaftliche Kurzvorträge, von Experten der jeweiligen Fachbereiche allgemein verständlich und informativ auf die Bühne gebracht. jeder Vortrag darf nicht länger als zehn Minuten sein, Hilfsmittel wie technische Präsentationen oder experimentelle Aufbauten sind erlaubt und erwünscht. Wer am Ende siegt, entscheidet das Publikum.

 

Es folgt der Science Beat - die FOM Allstars und die Rolfes Band der Universität Duisburg-Essen treten Live mit viel Rock und Pop auf.

 

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Programms “Paradiese und Utopien” (07.-09.07.2017) der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

 

Details:
Datum: 08.07.2017
Uhrzeit: 16:00 - 17:30

 

Veranstaltungsort
Bühne Stadtgarten

Der Eintritt ist frei.

veranstaltung # zukunft des gesundheitsmarktes

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Call for Abstracts: Marketing im Gesundheitswesen

Gemeinsam mit dem bekannten TV- und YouTube-Arzt "Dr. Johannes" und dem Marketing-Experten Frank Stratmann (vormals Sana Kliniken/Moderator der XING Health Community mit 30 tausend Mitgliedern) haben wir uns auf den Weg gemacht ein erstes Standardwerk Marketing im Gesundheitswesen zu schaffen, da es dieses bislang in der Form noch nicht gibt. Dies gliedert sich nach den folgenden Akteuren:
a. Krankenkassenmarketing
b. Krankenhausmarketing
c. Arztpraxen- und Arztnetze-Marketing
d. Arzneimittelmarketing
e. Medizintechnik-Marketing
f. Pflegemarketing
g. Gesundheitspolitik & Verbandsmarketing
Marketing ist eine zunehmend wichtige Disziplin im Gesundheitswesen. Das Marketingverständnis hat sich von einer operativen Technik zur Beeinflussung der Kaufentscheidung zu einer Führungskonzeption entwickelt, die andere Funktionen wie zum Beispiel Beschaffung, Produktion, Verwaltung und Personal mit von Gesundheitsakteuren einschließt. Die Gesundheitsakteure befinden sich in einem Transformationsprozess von einer Verwaltungsbehörde hin zu modernen Gesundheitsmanagementunternehmen.
Hierbei stellen sich immer wieder Fragen wie:
- Braucht eine Arztpraxis heute Social Media Auftritt?
- Lohnt es sich für ein Krankenhaus in Zuweisermarketing zu investieren?
- Wie können sich Krankenkassen voneinander abgrenzen?
- Wie kann die Pharmaindustrie ihr Image verbessern?
- Wie lösen wir das Spannungsfeld Patient, Klient und Kunde?
Fakt ist auch, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen das Marketing auf ein neues Level gehoben hat. Wird das klassische Agenturgeschäft zunehmend von IT-Konzernen wie GAFA’s zunehmend dominiert, die ganzheitliche Lösungen anbieten? Es ist Zeit das Marketing im Gesundheitswesen aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure näher zu beleuchten.
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Gesundheit & Ergonomie 4.0 - Mensch und Maschine in Interaktion

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Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Open Access: Health Applications for Corporate Health Management

Introduction: Many corporate organizations around the world are looking at new ways to improve the health and well-being of
their employees. Many have begun to use m-health approaches and unique applications (apps) to provide assistance. In Germany,
both m-health and occupational health management (OHM) are growing quickly. Therefore, we hypothesized that the combination—apps usage in OHM—is growing as well. We studied the usage of health apps in large corporations for health
management of employed individuals. Methods: To understand the environment in Germany, a twopart study was conducted. First, an extensive literature search was done and second, interviews were conducted with 12 of the 20 biggest companies’ health management representatives.

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6. Westfälisches Health Management Forum: »Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung «

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Meet the author auf der Corporate Health Convention

Die Digitalisierung ist auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) angekommen und wird in Zukunft das klassische BGM stark beeinflussen. Viele Unternehmen machen sich gerade auf den Weg das bisherige analoge BGM mit digitalen Instrumenten zu erweitern – hier wird von BGM 3.0 gesprochen.

 

Das vorliegende Buchprojekt von Prof. Dr. David Matusiewicz und Linda Kaiser (beide FOM Hochschule) versucht das digitale BGM zu definieren und zu systematisieren. Es sollen Chancen und Grenzen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden: Unternehmen, Mitarbeiter, Krankenkassen, Forschung, Beratung sowie die Anbieter von BGM-Instrumenten und Software. Vom Großkonzern bis hin zum Start-up Unternehmen. Von jahrelangen Erfahrungen bis hin zu Zukunftsthesen. Von etablierten Akteuren bis hin zu Newcomern im Bereich des Corporate Health. Zudem wird der ordnungspolitische Rahmen aufgezeigt und es werden Ansätze der wissenschaftlichen Evaluation von digitalen BGM-Maßnahmen vorgestellt.

 

Mehr Infos erhalten Sie in einem ausführlichen Interview.

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Denkfabrik gestartet: BKK Young Talents

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Vortrag für den Bundesverband BGM (BBGM) auf der FIBO 2017

Am Thema betriebliches Gesundheitsmanagement führte bei der diesjährigen FIBO in Köln kein Weg vorbei. Einer von vielen Belegen: der Workshop „BGM-Werkzeugkasten 4.0 – Zukunft des BGM“ am 6. April. Zu den Referenten zählten Prof. Dr. Volker Nürnberg (Leiter Health Management bei der Mercer Deutschland GmbH), Prof. Dr. Niels Nagel (Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit) und Prof. Dr. David Matusiewicz (FOM Hochschule). Der Direktor des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales stellte u.a. die Ergebnisse seiner empirischen Analyse zum digitalen betrieblichen Gesundheitsmanagement vor.

„Die FIBO ist die weltweit größte Fitnessmesse – und hat sich im Laufe der vergangenen Jahre von einer reinen Bodybuilding- zu einer (Medical) Fitness-Messe entwickelt“, zog Prof. Dr. Matusiewicz Bilanz. „Das hat sich auch dieses Jahr wieder gezeigt: Fitness ist ein stückweit Lifestyle und Statussymbol geworden. Das macht auch vor dem Betriebstor nicht halt. Um gute Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden, werden Unternehmen zunehmend in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren müssen.“ Der BGM-Workshop habe ein wichtiges Signal gesetzt und gezeigt, dass gesunde Mitarbeitende und Fitness in einem Atemzug genannt werden können. „Zudem war zu sehen, dass Fitness zunehmend digital wird und sich immer mehr in Richtung Gamification entwickelt“, so der FOM Wissenschaftler. „Zum Beispiel durch die Verbindung von Spielen und Training oder gegenseitige Challenges.“


Das steigende Interesse an betrieblichem Gesundheitsmanagement konnte auch Alex Hermann bestätigen. Der Inhaber von ON Fitness sagte am Rande der Messe: „Bei uns im Studio melden sich zunehmend kleine und mittelständische Unternehmen, die daran interessiert sind, einen Mehrwert für ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Das bietet beiden Seiten einen Nutzen – Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden. Gerade kleine, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Kurse sind gefragt.“

 

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

PerMaTrend Forum 2017 # 29.3.2017 - Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen

Das neue Krankenhausmanagement zwischen Prozess-, Personalmanagement- und Marktanalyse-Trends
„Unter dem Druck wachsender Komplexitäten im Gesundheitswesen liegt der nachhaltige Erfolg von Krankenhäusern in der Überwindung des Silodenkens!“ – Bernd H. Mühlbauer, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Management im Gesundheitswesen.
Mit dem PerMaTrend-Forum 2017 schafft die Westfälische Hochschule am Campus Gelsenkirchen einen Zukunftskongress für aktuelle Trends im Gesundheitswesen. Das zukunftsfähige Krankenhausmanagement zeichnet sich durch eine ganzheitliche Orientierung am gesundheitswirtschaftlichen Erfolg und die Entwicklung von Fortschrittsfähigkeit von drei wesentlichen Handlungsfeldern aus.
Weitere Infos und Programm online.
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Essener Wissenschaftssommer 2017: Was hat "grün" mit "gesund" zu tun?

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Meet-the-author: Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement wird auf der Corporate Health Convention 2017 vorgestellt

Herausgeber des Opus "Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement" (Springer Verlag).
Herausgeber des Opus "Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement" (Springer Verlag).

Arbeiten 4.0, künstliche Intelligenz, Internet of Things – kaum ein Tag vergeht, ohne dass uns diese Begriffe in Vorträgen, Fachartikeln oder TV-Beiträgen begegnen. Sie beeinflussen fast jeden Bereich unseres Lebens: Neben unserer Freizeit und dem Arbeitsplatz ist auch unsere Gesundheit den Einflüssen technischer Innovation ausgesetzt. Wie die Digitalisierung zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz genutzt werden kann und welche Risiken sich dahinter verbergen, erörtert die diesjährige Corporate Health Convention am 9. und 10. Mai in der Messe Stuttgart mit einem Fokus auf „Digitales BGM“.

 

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement steuert im Zuge der Industrie 4.0 auf eine neue Ära zu: Neueste Studien besagen allerdings, dass das digitale BGM noch in den Kinderschuhen steckt. Zwar erreichen fast täglich neue Fitness- und Ernährungs-Apps, virtuelle Gesundheits-Tutorials oder tragbare Sensoren in den verschiedensten Kleidungsstücken den Markt, doch gibt es bei diesen digitalen Helfern gerade in Punkto Datenschutz noch viele offene Fragen. Eine weitere Herausforderung wird sein, alle Mitarbeiter – nicht nur die „Digital Natives“ – mit individualisierten Angeboten zu erreichen. Mit welchen Mitteln können Unternehmen also nachhaltig zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter beitragen? Haben klassische BGM-Maßnahmen, wie sportliche Gruppenaktivitäten, Gesundheitsscreenings oder eine persönliche Beratung etwa schon ausgedient? Oder können sich solche Präsenzangebote und digitale Health Care Tools auch sinnvoll ergänzen? Diese und weitere Fragen werden auf der siebten Corporate Health Convention unter dem Spotlight „Digitales BGM“ erörtert.

 

 

Sicherheit und Gesundheit im digitalen Zeitalter

 

Welchen Stellenwert Sicherheit und Gesundheit in Zeiten der digitalen Transformation einnehmen, erläutert Katja Hedke, Mitarbeiterin beim Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) und freiberufliche Sicherheitsingenieurin, in ihrem Keynote-Vortrag am ersten Messetag. Sie stellt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Verbundprojekt „Prävention 4.0“ vor, welches die Auswirkungen der Digitalisierung auf die neue Arbeitswelt analysiert. Dabei konzentriert sich die Expertin für Arbeitssicherheit insbesondere auf den Einfluss von Arbeiten 4.0 auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Zukunft.

 

Den Erfolg eines Unternehmens macht im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0 trotz vieler neuer Entwicklungen noch immer der Mensch aus. Nur motivierte, leistungsfähige und gesunde Mitarbeiter zeigen vollen Einsatz für ihren Arbeitgeber, ist Unternehmer, Coach und Motivationstrainer Markus Daniel Weber überzeugt. Dafür bedarf es einer gesundheitsgerechten Führung, so das Credo des ehemaligen Leistungssportlers. Wie das gelingt, legt er in seiner Keynote am zweiten Messetag dar.

 

 

BGM 4.0 unter der Lupe

 

Mit Prof. Dr. Volker Nürnberg und Prof. Dr. David Matusiewicz haben zwei weitere namhafte Experten für digitales BGM ihre Teilnahme an der Corporate Health Convention zugesagt: Volker Nürnberg, Leiter Health Management bei Mercer und Professor im Privatdienst, vermittelt in seinem „Meet the Expert“-Vortrag Qualitätskriterien für digitales betriebliches Gesundheitsmanagement. In einer anschließenden Gesprächsrunde stellt er sich der Diskussion mit den Fachbesuchern.

 

Im Rahmen des interaktiven Formats „Meet the Author“ stellt David Matusiewicz, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre – insbesondere für den Bereich Gesundheitsmanagement – an der FOM Hochschule, das 2017 neu erscheinende Sammelwerk „Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement“ vor. Das Buchprojekt hat zum Ziel, das digitale BGM zu definieren und zu systematisieren sowie Chancen und Grenzen aus verschiedenen Blickwinkeln aufzuzeigen.

 

Quelle: Pressemitteilung: Corporate Health Convention, Nr. 1, Stuttgart, 03. Februar 2017

Rezension zum Buch >Vorsicht, Arzt!< der WELT-Reporterin Dowideit

 

Anette Dowideit ist Reporterin des Investigativteams der „Welt“. Ihre Spezialthemen sind das Gesundheits- und Pflegesystem sowie Sozialpolitik und Wirtschaftskriminalität. Vor kurzem erschien ihr neues Buch mit dem Titel „Vorsicht, Arzt!“, das sich gleichzeitig wie eine Warnung an die Bevölkerung vor Ärzten als auch als eine Warnung an die Berufsgruppe selbst liest. Auf dem Cover erkennt man auf den zweiten Blick, dass der Arzt unter seinem Kittel Hemd und Krawatte trägt – wohl ein Zeichen für die Medizin und Ökonomie in Personalunion. Die Journalistin Anette Dowideit deckte bereits zuvor in „Endstation Altenheim“ Missstände in der Altenpflege auf. Mit dem neuen Buch knüpft sie sich nun die Ärzteschaft vor.

 

Nach dem Abitur besuchte die Autorin die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft und schloss ein VWL-Studium an der Universität zu Köln ab. Sicherlich keine schlechte Grundlage, um sich mit den Zusammenhängen des komplexen Gesundheitssystems auseinanderzusetzen und zu wissen, wie Geldströme fließen (sollen). Auch ihr mehrjähriger Aufenthalt in New York hat sicherlich dazu beigetragen, das deutsche System von außen zu betrachten und Vergleiche ziehen zu können. Ihre Recherchen gelten als gründlich und machen auf viele Punkte mit einem tiefgründigen Detailwissen aufmerksam.

 

Die Autorin hat sich im Jahr 2016 auch verstärkt dem Thema GKV gewidmet – z.B. über Kassenwettbewerb, der „wohl kriminelle Blüten“ im Sinne des Upcodings treiben kann oder auch über „Klientelpolitik und intensive Lobbyarbeit“. In ihrer Journalistenkarriere wurde sie mehrfach ausgezeichnet – zuletzt mit dem Deutschen Sozialpreis 2016 für einen Beitrag zum Thema Kinderrechte. In einem Tweet zur Vorankündigung, der sie als meinungsfreudigen Gast bei „Hart aber Fair“ ankündigt, kommentiert sie lässig: „nicht nur meinungsfreudig, auch faktenkundig“.

 

Themen wie „Patient gegen Geldumschlag“, „Bestechliche Heiler“, „Verloren in der Arztpraxis“ oder „Eingeliefert – ausgeliefert“ bringen die Inhalte des Buches gut auf den Punkt. Denn die recherchierten Einzelfälle sind kaum zu glauben: operierende Ärzte mit zittrigen Händen, fragwürdige und unnötige Operationen und scheinbar machtlose staatliche Aufsichtsbehörden und Steuerfahndungen, die keine Zeit, Lust, Kompetenz oder nicht ausreichend Know-how haben, um den Patienten zu schützen, sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch. Im letzten Kapitel „Sich wehren statt resignieren“ gibt sie Patienten einen Tipp, was sie durch mehr Informationen oder Zweitmeinungen als Selbsthilfe tun können. Anette Dowideit ist nicht nur Reporterin. Sie ist auch eine Art Anwältin für die Schwachen im System – und das sind nun mal die Patienten, die sich aufgrund ihrer Erkrankung auch nicht differenziert mit dem auseinandersetzen können, was mit ihnen geschieht.

 

Dass man mit so einem Buch auch polarisiert und sich insbesondere bei der stolzen Ärzteschaft keine Freunde macht, liegt auf der Hand. Kritiker dürften hier sicherlich eine Aneinanderreihung von Einzelfällen, die nicht repräsentativ ist, gemessen an der Größe der Branche und der zahlreichen Erfolgstorys auf der anderen Seite der Skala, sehen. Die Welt-Reporterin spricht auch generell von einem Bruchteil von schwarzen Schafen in der Branche. Einen Patienten, der allerdings Pech gehabt hat und in einer der recherchierten Fälle eine der Hauptrollen spielt, dürfte statistische Repräsentativität allerdings herzlich wenig interessieren. Das Buch ist auch nicht als Kriegserklärung an die Ärzte zu sehen, schließlich widmet Anette Dowideit es den Patienten und den Ärzten, die es gut mit dem Wohl ihrer Schützlinge meinen.

 

Was Frau Dowideit nicht macht, ist sich hierbei auf so einem postfaktischen AfD-und-Trump-Niveau als Wutbürgerin zu bewegen. Und das ist auch gut so. In jeder Branche gibt es schwarze Schafe, und solche Bücher haben auch einen Aufklärungscharakter und sind somit ein wichtiges Kulturgut für die Gesellschaft. Und es ist nicht alles schlecht. Aus der Zeit in den USA kennt die Autorin auch das System in Übersee und dagegen stehe Deutschland schließlich noch gut da.

 

Das vorliegende Buch überzeugt aufgrund der Tiefe der Recherche und einem Inhaltsverzeichnis, das Interesse weckt, um Themen in kleinen Häppchen dennoch kurz und sachkundig abzuarbeiten. Wenn es also Leaks im deutschen Gesundheitswesen gibt, so nimmt Frau Dowideit die Spurensuche auf. Wenn ihnen die Investigativ-Spürnase von Welt auf den Fersen ist, dann haben sie etwas nicht ganz korrekt gemacht. Und Vorsicht: Vielleicht sei noch gesagt, dass Frau Dowideit mit dem Online-Chef des Handelsblatt verheiratet ist. Das macht die Ausgangslage für sie auch nicht besser.

 

 

Quelle: Matusiewicz D (2017): "Vorsicht, Arzt", Rezension, in: BKK Magazin, 01/2017, S. 56-57.

 

Die Digitale Transformation im Gesundheitswesen

Der digitale Wandel macht vor keiner Branche halt: Medien, Handel und Logistik, Banken wie auch Ingenieurwesen, Automobilindustrie oder Maschinenbau sind z.T. dabei sich neu zu erfinden. Wird auch das unbewegliche Gesundheitswesen so durchgerüttelt wie es den anderen Branchen bereits passiert ist? Geht es Gesundheitsunternehmen dann wie z.B. Kodak, die die digitale Fotografie verschlafen haben, oder wie dem Taxigewerbe, das plötzlich wie aus dem Nichts durch Uber auf den Kopf gestellt wird?

Etablierte Akteure im Gesundheitswesen halten sich krampfhaft an ihrer Tradition fest, während eine neue Generation von Start-ups sich längst auf den Weg gemacht hat. Digitalisierung ist nicht zimperlich! Vergleichbar mit Eishockey im Sport: schnell, hart und technisch anspruchsvoll. Unser neues Buch wird es auch!

Über 100 Branchenexperten berichten aus unterschiedlichen Perspektiven: Krankenkassen, Verbände, Leistungserbringer und Versicherte bzw. Patienten. Work in progress.

 

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SÜNJHAID!2017: Gesundheitskapitäne treffen sich in 05/2017 auf Seefahrerinsel Föhr

SÜNJHAID!2017: SÜNJHAID! bedeutet auf Fering, der Sprache der Inselnordfriesen: Gesundheit! – das ist der Kern des Leadership-Think-Tanks der Gesundheitswirtschaft. Ganz gemäß der Föhrer Schifffahrt des 16. Jhd treffen sich jährlich die Gesundheitskapitäne auf der Seefahrerinsel. An dessen Bord segeln wir mit einem Symposium zum „Lateralen Denken im Gesundheitswesen“ mit und tagen im Friesendom zu Nieblum. Diesmal vom 25.-28. Mai 2017 # Keine Teilnahmegebühr.

 

Weitere Infos lesen Sie hier.

 

Karriere im Gesundheitswesen

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Interview mit Focus Money - Sonderheft der Techniker (TK)

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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) im Stresstest

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Up-Coding im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich

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Digitalisierung und E-Health - ein Vortrag für den FOM Alumni e.V.

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Gesundheitsmanagement - arbeiten an der Schnittstelle

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Interview für Medscape: zur IGES-Studie "Krankenhausstruktur 2016" im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung

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Auszeichnung mit Health:Angel 2016 (Health Media Award)

Neuvermessung der Gesundheitswirtschaft als innovatives Buchkonzept ausgezeichnet

Unser Buch "Neuvermessung der Gesundheitswirtschaft" beim Springer-Verlag gewinnt den Health:Angel 2016 beim 9. Health Media Award 2016. Einen Health:Angel gibt es für ausgezeichnete Gesundheitskommunikation.

Bereits im neunten Jahr zeichnet der Health Media Award die besten Projekte der Gesundheitskommunikation aus. Übergeben wurde der diesjährige Award bei der Preisverleihung am 16. September 2016 im neu eröffneten GOP-Variete-Theater in Bonn. Aus über 300 Einreichungen wurden die besten Projekte von einer öffentlichen Jurysitzung und einem anschließenden Online-Voting ausgewählt. Teilnehmer aus Gesundheitswirtschaft und Kommunikationsbranche erlebten einen abwechslungsreichen Abend, an dem der diesjährige Ehren-Preis an „Ärzte ohne Grenzen" verliehen wurde. Das Projekt wurde über die FOM Hochschule für Oekonomie & Managament eingereicht. Weitere Infos unter dem nachfolgenden Link.  

Bildnachweise: Copyright HMA 2016

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Moderation: Gesundheitspolitischer Dialog mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Es ist eines der Trendthemen des Jahres 2016: die „Digitalisierung des Gesundheitswesens“. Unzählige „Digital Health“-Start-ups und Innovationen entstehen, „Big-Data“ verspricht neue Perspektiven in Diagnose und Versorgung auf dem Gesundheitsmarkt der Zukunft. Dies alles trifft auf ein etabliertes Gesundheitssystem mit selbstbewussten Akteuren der Selbstverwaltung.

Gleichzeitig baut das Bundesgesundheitsministerium einen neuen rechtlichen Rahmen. Wie verändern diese aktuellen Entwicklungen den Gesundheitsmarkt für Ärzte und Krankenhäuser und was bedeuten sie für Ihr Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft? Wie wirkt sich aus Sicht der Bundesregierung die Digitalisierung auf die Zukunft des Gesundheitswesens aus? Welche Technologien und Entwicklungen sorgen für Erfolg versprechende Innovationen in der Gesundheitswirtschaft? Um diese Fragen zu beantworten und mit Ihnen zu diskutieren, haben die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu einem gesundheitspolitischen Dialog auf den GesundheitsCampus NRW nach Bochum eingeladen.

 

Datum: 11. Oktober 2016
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Hochschule für Gesundheit, Gesundheitscampus 6-8, Bochum

Ansprechpartner: Herr Raphael Jonas, Tel.: 0172-2444703, jonas@bochum.ihk.de

Moderation: Prof. Dr. David Matusiewicz

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Vortrag: Medica 2016

 

 

 

 

 

 

 


Prof. Dr. David Matusiewicz, FOM Hochschule/ifgs
Titel: "Entwicklungsperspektiven von Gesundheitsberufen in Deutschland"

Datum: 16.11.2016 um 11:45

 

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Reha vor Pflege # Problematik einer undeutlichen gesundheitspolitischen Regelstrategie

Tagung am 05. Oktober 2016 in München - jetzt anmelden.

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BKK Dachverband # sucht studentische Hilfskraft

Auf Anfrage des BKK Dachverbandes:

 

Der BKK DV sucht einen Studierenden, der Interesse hat, in einem jungen Verband in Berlin-Mitte die gesundheitspolitische Kommunikation praktisch kennenzulernen.

 

Der BKK Dachverband organisiert die Interessen der betrieblichen Krankenversicherung und zieht seine Stärke aus der großen Nähe der Betriebskrankenkassen zur deutschen Wirtschaft. Bewerbung bitte ausschließlich an die Kontaktdaten.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Dokument im Anhang.

 

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Neue Publikation in Healthcare Marketing: Zuweisermarketing in Kliniken

Gehne C, Matusiewicz D (2016): Zuweisermarketing – Mit Kanonen auf Spatzen schießen, in: Healthcare Marketing (8) 2016, S. 46-48.

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Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement - vorläufige Studienergebnisse

Fom Absolventin Linda Kaiser während eines BGM Symposiums in Duisburg
Fom Absolventin Linda Kaiser während eines BGM Symposiums in Duisburg

Welche Potenziale bietet digitales betriebliches Gesundheitsmanagement? Dieser Frage sind Prof. Dr. David Matusiewicz und Linda Kaiser im Rahmen einer empirischen Analyse nachgegangen. Die Ergebnisse sind von internationalem Interesse: Ein gemeinsames Abstract des Direktors des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales und der FOM-Absolventin wurde vom 27-köpfigen Program Committee der 5th Annual Global Health Conference angenommen. Mitte Juli reiste Prof. Dr. Matusiewicz zu dem entsprechenden Vortrag nach Singapur, über seine Erfahrungen berichtet er im Interview.

Erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass Ihr Beitrag für den Kongress angenommen wurde. Wie waren die Resonanzen?

Prof. Dr. Matusiewicz: Unser Beitrag hat definitiv einen Nerv getroffen. Wir haben sehr viel Zuspruch erhalten. Zudem passte das Thema perfekt zur Opening Session der Konferenz. Dort ging es um die Digitalisierung des Gesundheitswesens sowie die Auswirkungen dieses Prozesses auf Gesundheitssysteme und Versorgung.

Wie lauten die wichtigsten Erkenntnisse Ihrer Analyse?

Prof. Dr. Matusiewicz: Dass digitales betriebliches Gesundheitsmanagement aktuell keine große Rolle spielt, sich das in den kommenden Jahren aber definitiv ändern wird. Vor allem aufgrund des demografischen Wandels. Bei einer immer älter werdenden Mitarbeiterschaft haben die Unternehmen Schwierigkeiten, neues Personal zu bekommen, und nutzen zunehmend mehr Ressourcen, um ihre aktuelle Belegschaft gesund zu halten. Dabei werden sie verstärkt auf betriebliches Gesundheitsmanagement und die dazugehörigen digitalen Instrumente setzen.

Welchen Mehrwert hat es gebracht, diese Ergebnisse auf einer wissenschaftlichen Konferenz zu präsentieren, die ein sehr breites Themenfeld abdeckt?

Prof. Dr. Matusiewicz: Es gibt dazu ein schönes Zitat von Eulenburg aus dem Jahre 1897 (Congressplaudereien eines Skeptischen): „Sind doch diese internationalen Congresse gleich jenen Weltausstellungen schon längst wesentlich nur ungeheure wissenschaftliche Messen oder Jahrmärkte, und erhält doch der Besuch dieser Jahrmärkte durch ihr Zusammentreffen mit der Ausstellung zugleich ein bequemes Mäntelchen, einen gern willkommen geheissenen, einladenden Vorwand.“ Ganz so skeptisch wie Eulenburg sehe ich es nicht. Zwar waren die Themen auf dem Kongress sehr heterogen, und auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Ländern mit ganz verschiedenen Gesundheitsherausforderungen. Aber genau das treibt den wissenschaftlichen Diskurs voran. In der anschließenden Diskussion mit dem Plenum habe ich wichtige Erkenntnisse für die Einordnung unseres Vortrags und unserer Arbeit erhalten.

Das war nicht Ihre erste internationale Konferenz: Schon während Ihres Studiums haben Sie Station in Beijing und Bangkok gemacht. Während Ihrer Promotion waren Sie in Kanada, Australien und Neuseeland. Welche Kompetenzen sind da gefragt?

Prof. Dr. Matusiewicz: Diese Auslandsaufenthalte ziehen sich wie ein roter Faden durch meinen Werdegang und haben mich mitgeprägt. Gefragt ist dabei vor allem interkulturelle Kompetenz. Das heißt für mich, mit Menschen und Gruppen anderer Kulturen erfolgreich und angemessen zu interagieren. Es gibt high-context Länder wie Asien, bei denen sehr auf Körpersprache geachtet wird, und low-context Länder, bei denen mehr das gesprochene Wort zählt. Die Erfahrungen mit Menschen, Kultur und auch der Herangehensweise an wissenschaftliche Themen in anderen Ländern sind wichtige Erlebnisse, die kein Buch vermitteln kann. Deshalb kann ich FOM-Studierenden auch nur empfehlen, eigene Erfahrungen zu sammeln und beispielsweise den Weg über unsere internationalen Kooperationsprogramme zu gehen. In einer zunehmend geprägten globalen Welt und mit Blick auf die zunehmende Diversifikation in unserer Gesellschaft sind interkulturelle Kompetenzen wichtiger denn je.

Wie geht es mit den Ergebnissen Ihrer Arbeit jetzt weiter?

Prof. Dr. Matusiewicz: Das Thema digitales betriebliches Gesundheitsmanagement wird durch den demografischen Wandel und den (medizinisch-)technischen Fortschritt immer wichtiger. Aber auch für Gesundheitsmanagerinnen und -manager ist das BGM ein wichtiges Berufsfeld. Insbesondere dadurch geprägt, dass Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner ebenso immer knapper werden, wird es in Zukunft mehr interdisziplinäre Teams in dem Bereich geben. Wir schreiben gerade im ifgs Institut für Gesundheit &Soziales an dem Buch „Digitales Betriebliches Gesundheitswesen“ zusammen mit rund 40 ausgewiesenen Autorinnen und Autoren aus Unternehmen, Krankenkassen, Forschung und Beratung, welches Anfang 2017 im Springer Verlag erscheinen wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anfragen aus Unternehmen – aktuell sogar aus Automobilkonzernen und Industriebetrieben –, mit denen wir uns zu den Ergebnissen unserer Analyse austauschen.

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Gratulation an die Bachelor-Absolventen der AOK R/H

FOM Neuss verabschiedet Absolventinnen und Absolventen des Dualen Studiums

 

Am 12. April war es für 17 Studentinnen und Studenten endlich so weit: Sie haben das Duale Studium an der FOM Hochschule — in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg — erfolgreich abgeschlossen und können gleich zwei Abschlüsse vorweisen. Die Studierenden absolvierten eine Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellten und studierten ausbildungsbegleitend an der FOM Neuss im Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Sozialmanagement mit dem Schwerpunkt „Patientenorientiertes Gesundheitsmanagement“.

Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung im AOK-Bildungszentrum in Grevenbroich blickten die Absolventinnen und Absolventen auf die vergangenen sieben Semester zurück und wurden seitens der AOK für ihre Leistung gewürdigt. Unter den ersten Gratulanten waren auch die Regionaldirektoren der AOK-Standorte, aus denen die Absolventen kamen. Diese hatten ihre Auszubildenden während des Dualen Studiums als Mentoren begleitet.

Der AOK-Vorstandsvorsitzende Günter Wältermann betonte in seiner Rede die herausragenden Leistungen der Studierenden und lobte auch die gute Zusammenarbeit mit der FOM Hochschule und die Betreuung durch das Hochschulzentrum Neuss. Die sei laut Wältermann eine gute Basis für die zukünftige Zusammenarbeit. Der stellvertretende AOK-Unternehmensbereichsleiter Personal/Bildung, Detlef Schubert, ging auf den Weg der Krankenkassen in das digitale Zeitalter ein und warf einen Blick auf das Lernen in der Zukunft. Neben digitalen Systemen zur funktionellen Verbesserung der Patientenversorgung, werde auch ein Spiel für Auszubildende programmiert, bei dem per Smartphone die Ausbildungsinhalte abgefragt werden können, so Schubert.

Professor Dr. David Matusiewicz, FOM-Dekan für den Hochschulbereich Gesundheit & Soziales, richtete in seiner Rede, vor dem Hintergrund der sich wandelnden Gesundheitswirtschaft, motivierende Worte an die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen: „Das Studium hat Ihnen das nötige Know-how vermittelt, um zu patientenorientierten High-Performern in einer modernen Gesundheitsorganisation zu werden. Gestalten Sie das Gesundheitssystem als angehende Führungskräfte aktiv mit und seien Sie sich dieses Privilegs und zugleich der Verantwortung bewusst.“

 

von Tobias Reinartz

FAZ-Artikel: Zukunft der digitalen Medizin

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FOM-Forschungsbericht mit Grußwort von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU)  (c) Bundesregierung / Steffen Kugler
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) (c) Bundesregierung / Steffen Kugler

"Die gute medizinische Versorgung in unserem Land trägt dazu bei, dass viele Menschen länger leben und im Alter aktiv sein können. Die höhere Lebenserwartung und der größere Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft führen aber zweifelsohne auch dazu, dass mehr Menschen innerhalb unseres solidarischen Gesundheitswesens behandlungs- und pflegebedürftig werden. Schon heute ist der Bedarf an Fachkräften speziell in der Pflege, aber auch allgemein in der Gesundheitswirtschaft sehr hoch. Dieser Bedarf wird weiter steigen. Damit wir die demografischen Veränderungen gut bewältigen können, brauchen wir also noch mehr Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind.

 

 Neben der Ausbildung in den klassischen Heilberufen entwickelt sich eine Vielzahl anderer Bildungsangebote. Zu diesen zusätzlichen Angeboten trägt die FOM Hochschule mit ihren Studiengängen im Bereich Gesundheit und Soziales bei. Ich würde mich freuen, wenn mithilfe der FOM Hochschule viele Menschen für eine anspruchsvolle und wichtige Arbeit innerhalb unseres Gesundheitswesens begeistert und ausgebildet werden können. Den Leserinnen und Lesern dieses Forschungsberichts 2014/2015 wünsche ich eine aufschlussreiche Lektüre!"

 

Weitergehende Informationen: FOM Forschungsbericht.

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Leonardo Di Caprio - Plädoyer für den Verdienst eines Oscars

Leonardo DiCaprio zählt zu den erfolgreichsten Schauspielern der Welt. Seine Wurzeln liegen in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen: in Oer-Erkenschwick. Der Schauspieler ist heute 41 Jahre alt und wurde bereits fünf Mal für den Oskar nominiert und wartet seit 20 Jahren auf den Tag, an dem er den Goldjungen verliehen bekommt. Während den Oscars 2005 hat David Matusiewicz ihn bspw. mit seiner damaligen Freundin Gisele Bündchen in Oer-Erkenschwick getroffen. Über 25 Jahre Tür an Tür mit DiCaprios Großmutter Helene IndenBirken konnte er die Familie gut kennenlernen. Hier werden drei wesentliche „Lessons“ aus seinen Gesprächen mit Leonardo DiCaprio zusammengefasst.

 

1. Vergiss deine Wurzeln nicht! „Es kam mir fast surreal vor, als Leo seiner Großmutter bei ihrer letzten Geburtstagsfeier ein Svarovski-Herz (wie in Titanic) schenkte. Leonardo hielt sehr viel von seiner „großartigen" Helene. Helene IndenBirken war diejenige, die ihn von Anfang unterstützte und an ihn glaubte. Leonardo spricht immer wieder von den Besuchen bei seiner Großmutter, den Erinnerungen an das gemeinsame Frühstücken und Unternehmungen im Ruhrgebiet. Der Schauspieler war gerade in seiner Jugend sehr oft bei uns in der Kleinstadt und verbrachte sogar die ganzen Schulferien hier. Aber auch später als die Zeit knapper wurde, besuchte er seine Oma regelmäßig oder nahm Sie auch mit später über 90 Jahren mit auf eine Afrika-Safari oder auf zur Filmprämiere auf den roten Teppich. Diese tiefe Dankbarkeit an diejenigen, die einen schon immer und bedingungslos unterstützt haben, das ist etwas was mich an ihm besonders beeindruckt hat. Meine Großeltern waren auch mit Helene befreundet und leben bis heute auch noch in dem gleichen Haus," so David Matusiewicz in seiner ehemaligen Wohnung.

 

2. Ganz oder gar nicht! „Es ist interessant, mit wieviel Leidenschaft und Ehrgeiz er über seine Ziele und Prioritäten wie Filme, gesellschaftliches Engagement und der Familie spricht. Die bisherigen Gespräche waren sehr tiefgründig und präsent. Witzig war auch, dass er sich teilweise auch mal selbst googelte mit seinem Mac, um mal ein Foto zu zeigen. Wenn Leo etwas macht, so macht er es ganz oder gar nicht. Dies erkennt man bspw. daran, dass er sich akribisch über mehrere Monate auf Filme oder einzelne Szenen vorbereitet. Er beobachtet und studiert die Menschen, insbesondere die, die er dann auch spielen soll. Er konzentriert sich auf seine Ziele und steckt dort seine ganze Kraft hinein, da er der Meinung ist, dass man es immer noch besser machen kann“, so Matusiewicz.

 

3. Es ist kurz vor 12! "Im Gespräch mit Leonardo Di Caprio ging es auch um sein Gesundheitsmanagement-Studium und mein Auslandssemester in Thailand." Die Phi Phi Islands waren nämlich der Ort, an dem der Hollywood-Star in dem Film „The Beach“ als Rucksack-Tourist das Paradies suchte, während David Matusiewicz als Student auch das Abenteuer fernab der Vorlesungsräume suchte. „Die Diskussion ging dann neben gemeinsamen Erinnerungen an die freundlichen Thais und die schönen Inseln schnell in Richtung Umwelt und der Botschaft, dass man diese wunderschöne Natur schützen solle und es unsere Aufgabe ist dies zu tun und keine Zeit zu verlieren. In der Zeit habe ich mich auch mit seiner Mutter Irmelin Di Caprio über dessen Dokumentarfilm 11th Hour – 5 vor 12 unterhalten, bevor die beiden zu den Filmfestspielen nach Cannes aufgebrochen sind. Das Engagement des Schauspielers im Bereich der Umwelt hält bis heute an. Vor kurzem wurde er UN-Friedensbotschafter und damit eine wichtige Stimme des Umweltschutzes.“, erinnert sich David Matusiewicz.

 

Bezüglich der Oskars ist es auch kurz vor 12: wer den Golden Globe gewinnt, der gewinnt in der Regel auch den Oscar. Die Statistik zeigt, dass bislang nur zwei andere Schauspieler nominiert waren und leer ausgingen (Richard Burton – 7-mal, Peter O'Toole – 8-mal). Beide haben es bis zum Lebensende nicht geschafft. Mit „The Revenent“ hat Leonardo Di Caprio nach seinem Verzehr einer „rohen Bisonleber“ mal wieder bewiesen wie ernst er es meint. Wir sind Fußball-Weltmeister und Handball Europameister geworden, wieso können wir nicht auch ein stückweit Oscar sein.

 

Call-for-papers: Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Die Digitalisierung ist auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) angekommen und wird in Zukunft das klassische BGM stark verändern. Viele Unternehmen machen sich gerade auf den Weg das bisherige analoge BGM mit digitalen Instrumenten im Bereich der Gesundheitsförderung oder des Gesundheitsschutzes zu erweitern – einige sprechen hier von BGM 3.0. Das vorliegende Buchprojekt versucht das digitale BGM zu definieren und zu systematisieren. Es sollen Chancen und Grenzen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden: Unternehmen, Mitarbeiter, Krankenkassen, Forschung & Beratung sowie die Anbieter von BGM-Instrumenten und Software. Vom Großkonzern bis hin zum Start-up Unternehmen. Von jahrelangen Erfahrungen bis hin zu Zukunftsthesen. Von etablierten Akteuren bis hin zu Newcomern im Bereich des Corporate Health. Vom Nachfrager bis zum Anbieter. Zudem wird der ordnungspolitische Rahmen aufgezeigt und es werden Ansätze der wissenschaftlichen Evaluation von digitalen BGM-Maßnahmen vorgestellt.

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Umfrage: Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement

Foto: Terra Consulting Partners
Foto: Terra Consulting Partners

Digitale Gesundheit ist derzeit eines der Top-Themen im Gesundheitswesen. Es stellt sich die Frage, inwiefern das Betriebliche Gesundheitsmanagement durch die technologischen Entwicklungen im Gesundheitswesen profitiert und welche Herausforderungen sich daraus ergeben. Themen wie u. a. Big Data, Gesundheitsapps, Social Media, Online-Coaching und E-Learning-Programme tangieren das BGM im digitalen Zeitalter. Das Internet und Smartphone gehören heute zum täglichen (Berufs-)leben und können den (Berufs-)alltag an vielen Stellen optimieren. Es stellt sich die Frage, welchen Rahmenbedingungen E-Health und m-Health-
Lösungen unterliegen und wie diese Lösungen auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement ihre Potenziale entwickeln können.

Diesem Thema widmet sich derzeit eine betreute Bachelorarbeit mit dem Titel "Effekte der Digitalisierung auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement"  (Kaiser, 2016).

 

Die Befragung erfolgt vom 21.02.2016 bis zum 7.03.2016. Hier können Sie an der Befragung teilnehmen: Link zur Umfrage

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Zukunft des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)

Die FOM Hochschulen in Duisburg und Wesel laden zum zweiten Forum „RundUm Gesund“ am 12. Februar 2016 in Duisburg ein. Dabei dreht sich diesmal alles um das Gesundheitsmanagement der Zukunft. Wie können kleine und mittelständische Unternehmen Fördermittel und Ressourcen nutzen? In Vorträgen und an den Ständen der Aussteller diskutieren die Referenten und Teilnehmer über das zukünftige Gesundheitsmanagement und finden die Lösungen von morgen.

1. Platz "Science Slam" FOM Essen

Foto: Tom Schulte
Foto: Tom Schulte

Mit dem Vortrag "Management ad absurdum - ohne Thesen nichts gewesen" hat Prof. Dr. David Matusiewicz im Rahmen der Sience Night der FOM Hochschule am 01.02.2016 den 1. Platz belegt. Hierzu nahm er das "Management" aus verschiedenen Perspektiven aufs Korn und präsentierte den rund 100 Zuschauern der Science Night in Essen eine Absurdität nach der anderen: abstruse Management-Studiengänge, verrückte Top-Manager, unsinnige Fachterminologien bis hin zu Management-Modeerscheinungen und Coaching-Seminaren mit Tieren und Pflanzen. Die Zuschauer haben abgestimmt. Das Management hält "in theoria et praxi" einige Absurditäten bereit.

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Daten als Schlüssel zur effektiven und effizienten Patientensteuerung – die Rolle der Routinedaten im Gesundheitswesen

Prof. David Matusiewicz (Mitte) zusammen mit Prof. J. Zerth, links und dem Vorstand der Novitas BKK, Reiner Geisler.
Prof. David Matusiewicz (Mitte) zusammen mit Prof. J. Zerth, links und dem Vorstand der Novitas BKK, Reiner Geisler.

Das deutsche Gesundheitswesen gewinne durch eine verbesserte Struktur des Datenmanagements und Routinedaten seien eine wichtige Datenbasis zur Steuerung und Evaluation der Versorgung im Gesundheitswesen. Diese Schlussfolgerung konnte Prof. Dr. David Matusiewicz, Professor für Gesundheits- und Sozialmanagement an der FOM in Essen in seinem Vortrag im Rahmen der Reihe „Aktuelle Fragen der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitsmanagements“ (Prof. Dr. Jürgen Zerth) ziehen. Matusiewicz, der neben seiner Professur in der Stabstelle Controlling der Novitas BKK tätig ist, konnte die wachsende Herausforderungen von Krankenversicherung im deutschen GKV-System aufzeigen, allgemeine Strategien des Datenmanagements zu entwickeln, die insbesondere im Kontext der Erstattungsregeln des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs als Prognose- und Erfassungsinstrumentarium wirksam sind. Dabei müsse aber auch deutlich werden, dass auch für eine Förderung von Versorgungsforschung, wie häufig auch gesundheitspolitisch gefordert, die Bündelung von Routinedaten aus dem Krankenversicherungssystem erst in den letzten Jahren wirksam und möglich geworden sei, so Matusiewicz. Mit dem Instrumentarium „Gute Epidemiologische Praxis“ sei 2005 erstmalig ein Standard für die Verwendung und Auswertung von Routinedaten geschaffen worden. In den letzten Jahren lasse sich erkennen, dass wissenschaftliche Studien mit Routinedaten aus dem Schattendasein hervorgetreten sind und insbesondere in methodischer Hinsicht wesentliche Fortschritte zu verzeichnen sind. Gesundheitspolitisch gehe diese Entwicklung einher mit der Notwendigkeit methodisch belastbarere Verfahren zur Nutzen- und Kosten-Nutzen-Bewertung des Gesundheitssystems zu entwickeln. Matusiewicz konnte insbesondere deutlich machen, dass Datenmanagement und Dokumentation von Versorgungsverläufen nicht nur angesichts des Bedeutungsgewinns chronischer Krankheiten immer wichtig werden, sondern insbesondere die Perspektiven von Datenmanagement und von systematischer Datenanalyse, etwa durch Strategien von Text-Mining im Hinblick auf „Big Data“ noch viel stärker Teil des Gesundheitswesens werden. Es gelte dabei die notwendige Transparenz über standardisierte Verfahren für alle Beteiligten des Gesundheitswesens herzustellen und dabei die Bedeutung der Datengrundlage für gesundheitspolitische Entscheidungsprozesse publik zu machen. Ein wichtiger Ansatzpunkt werde beispielsweise sein, wie und mit welcher Weise Routinedaten nun bei der Umsetzung des Innovationsfonds Berücksichtigung finden. Gesundheitsmanager der Zukunft müssten sich sowohl in den Methodiken, in den Möglichkeiten und den Grenzen des Datenmanagements einarbeiten, konnte David Matusiewicz den Studierenden als Botschaft mitgeben.

 

Quelle: Wilhelm Löhe Hochschule

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wearables \at \work 2016

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Revierderby zum BGM

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Offizieller Flyer BGM-Fachforum
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jobmotor gesundheit # symposium

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Vortrag Versorgungsdaten im Gesundheitswesen

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digitale gesundheit in nrw

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Digitale Gesundheit
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wettbewerb in der krankenversicherung?

Die Weis[s]e Wirtschaft - Foto: Daniel Hinterramskogler
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Interview
Die Presse.com
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