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veranstaltung # zukunft des gesundheitsmarktes

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Call for Abstracts: Marketing im Gesundheitswesen

Gemeinsam mit dem berühmten TV- und YouTube-Arzt "Dr. Johannes" und dem Marketing-Experten Frank Stratmann (vormals Sana Kliniken/Moderator der XING Health Community mit 30 tausend Mitgliedern) haben wir uns auf den Weg gemacht ein erstes Standardwerk Marketing im Gesundheitswesen zu schaffen, da es dieses bislang in der Form noch nicht gibt. Dies gliedert sich nach den folgenden Akteuren:
a. Krankenkassenmarketing
b. Krankenhausmarketing
c. Arztpraxen- und Arztnetze-Marketing
d. Arzneimittelmarketing
e. Medizintechnik-Marketing
f. Pflegemarketing
g. Gesundheitspolitik & Verbandsmarketing
Marketing ist eine zunehmend wichtige Disziplin im Gesundheitswesen. Das Marketingverständnis hat sich von einer operativen Technik zur Beeinflussung der Kaufentscheidung zu einer Führungskonzeption entwickelt, die andere Funktionen wie zum Beispiel Beschaffung, Produktion, Verwaltung und Personal mit von Gesundheitsakteuren einschließt. Die Gesundheitsakteure befinden sich in einem Transformationsprozess von einer Verwaltungsbehörde hin zu modernen Gesundheitsmanagementunternehmen.
Hierbei stellen sich immer wieder Fragen wie:
- Braucht eine Arztpraxis heute Social Media Auftritt?
- Lohnt es sich für ein Krankenhaus in Zuweisermarketing zu investieren?
- Wie können sich Krankenkassen voneinander abgrenzen?
- Wie kann die Pharmaindustrie ihr Image verbessern?
- Wie lösen wir das Spannungsfeld Patient, Klient und Kunde?
Fakt ist auch, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen das Marketing auf ein neues Level gehoben hat. Wird das klassische Agenturgeschäft zunehmend von IT-Konzernen wie GAFA’s zunehmend dominiert, die ganzheitliche Lösungen anbieten? Es ist Zeit das Marketing im Gesundheitswesen aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure näher zu beleuchten.
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Gesundheit & Ergonomie 4.0 - Mensch und Maschine in Interaktion

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Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Open Access: Health Applications for Corporate Health Management

Introduction: Many corporate organizations around the world are looking at new ways to improve the health and well-being of
their employees. Many have begun to use m-health approaches and unique applications (apps) to provide assistance. In Germany,
both m-health and occupational health management (OHM) are growing quickly. Therefore, we hypothesized that the combination—apps usage in OHM—is growing as well. We studied the usage of health apps in large corporations for health
management of employed individuals. Methods: To understand the environment in Germany, a twopart study was conducted. First, an extensive literature search was done and second, interviews were conducted with 12 of the 20 biggest companies’ health management representatives.

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6. Westfälisches Health Management Forum: »Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung «

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Meet the author auf der Corporate Health Convention

Die Digitalisierung ist auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) angekommen und wird in Zukunft das klassische BGM stark beeinflussen. Viele Unternehmen machen sich gerade auf den Weg das bisherige analoge BGM mit digitalen Instrumenten zu erweitern – hier wird von BGM 3.0 gesprochen.

 

Das vorliegende Buchprojekt von Prof. Dr. David Matusiewicz und Linda Kaiser (beide FOM Hochschule) versucht das digitale BGM zu definieren und zu systematisieren. Es sollen Chancen und Grenzen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden: Unternehmen, Mitarbeiter, Krankenkassen, Forschung, Beratung sowie die Anbieter von BGM-Instrumenten und Software. Vom Großkonzern bis hin zum Start-up Unternehmen. Von jahrelangen Erfahrungen bis hin zu Zukunftsthesen. Von etablierten Akteuren bis hin zu Newcomern im Bereich des Corporate Health. Zudem wird der ordnungspolitische Rahmen aufgezeigt und es werden Ansätze der wissenschaftlichen Evaluation von digitalen BGM-Maßnahmen vorgestellt.

 

Mehr Infos erhalten Sie in einem ausführlichen Interview.

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Denkfabrik gestartet: BKK Young Talents

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Vortrag für den Bundesverband BGM (BBGM) auf der FIBO 2017

Am Thema betriebliches Gesundheitsmanagement führte bei der diesjährigen FIBO in Köln kein Weg vorbei. Einer von vielen Belegen: der Workshop „BGM-Werkzeugkasten 4.0 – Zukunft des BGM“ am 6. April. Zu den Referenten zählten Prof. Dr. Volker Nürnberg (Leiter Health Management bei der Mercer Deutschland GmbH), Prof. Dr. Niels Nagel (Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit) und Prof. Dr. David Matusiewicz (FOM Hochschule). Der Direktor des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales stellte u.a. die Ergebnisse seiner empirischen Analyse zum digitalen betrieblichen Gesundheitsmanagement vor.

„Die FIBO ist die weltweit größte Fitnessmesse – und hat sich im Laufe der vergangenen Jahre von einer reinen Bodybuilding- zu einer (Medical) Fitness-Messe entwickelt“, zog Prof. Dr. Matusiewicz Bilanz. „Das hat sich auch dieses Jahr wieder gezeigt: Fitness ist ein stückweit Lifestyle und Statussymbol geworden. Das macht auch vor dem Betriebstor nicht halt. Um gute Mitarbeitende zu gewinnen und zu binden, werden Unternehmen zunehmend in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren müssen.“ Der BGM-Workshop habe ein wichtiges Signal gesetzt und gezeigt, dass gesunde Mitarbeitende und Fitness in einem Atemzug genannt werden können. „Zudem war zu sehen, dass Fitness zunehmend digital wird und sich immer mehr in Richtung Gamification entwickelt“, so der FOM Wissenschaftler. „Zum Beispiel durch die Verbindung von Spielen und Training oder gegenseitige Challenges.“


Das steigende Interesse an betrieblichem Gesundheitsmanagement konnte auch Alex Hermann bestätigen. Der Inhaber von ON Fitness sagte am Rande der Messe: „Bei uns im Studio melden sich zunehmend kleine und mittelständische Unternehmen, die daran interessiert sind, einen Mehrwert für ihre Mitarbeitenden zu schaffen. Das bietet beiden Seiten einen Nutzen – Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden. Gerade kleine, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Kurse sind gefragt.“

 

Stefanie Bergel, Referentin Forschungskommunikation

PerMaTrend Forum 2017 # 29.3.2017 - Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen

Das neue Krankenhausmanagement zwischen Prozess-, Personalmanagement- und Marktanalyse-Trends
„Unter dem Druck wachsender Komplexitäten im Gesundheitswesen liegt der nachhaltige Erfolg von Krankenhäusern in der Überwindung des Silodenkens!“ – Bernd H. Mühlbauer, Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Management im Gesundheitswesen.
Mit dem PerMaTrend-Forum 2017 schafft die Westfälische Hochschule am Campus Gelsenkirchen einen Zukunftskongress für aktuelle Trends im Gesundheitswesen. Das zukunftsfähige Krankenhausmanagement zeichnet sich durch eine ganzheitliche Orientierung am gesundheitswirtschaftlichen Erfolg und die Entwicklung von Fortschrittsfähigkeit von drei wesentlichen Handlungsfeldern aus.
Weitere Infos und Programm online.
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Essener Wissenschaftssommer 2017: Was hat "grün" mit "gesund" zu tun?

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Meet-the-author: Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement wird auf der Corporate Health Convention 2017 vorgestellt

Herausgeber des Opus "Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement" (Springer Verlag).
Herausgeber des Opus "Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement" (Springer Verlag).

Arbeiten 4.0, künstliche Intelligenz, Internet of Things – kaum ein Tag vergeht, ohne dass uns diese Begriffe in Vorträgen, Fachartikeln oder TV-Beiträgen begegnen. Sie beeinflussen fast jeden Bereich unseres Lebens: Neben unserer Freizeit und dem Arbeitsplatz ist auch unsere Gesundheit den Einflüssen technischer Innovation ausgesetzt. Wie die Digitalisierung zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz genutzt werden kann und welche Risiken sich dahinter verbergen, erörtert die diesjährige Corporate Health Convention am 9. und 10. Mai in der Messe Stuttgart mit einem Fokus auf „Digitales BGM“.

 

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement steuert im Zuge der Industrie 4.0 auf eine neue Ära zu: Neueste Studien besagen allerdings, dass das digitale BGM noch in den Kinderschuhen steckt. Zwar erreichen fast täglich neue Fitness- und Ernährungs-Apps, virtuelle Gesundheits-Tutorials oder tragbare Sensoren in den verschiedensten Kleidungsstücken den Markt, doch gibt es bei diesen digitalen Helfern gerade in Punkto Datenschutz noch viele offene Fragen. Eine weitere Herausforderung wird sein, alle Mitarbeiter – nicht nur die „Digital Natives“ – mit individualisierten Angeboten zu erreichen. Mit welchen Mitteln können Unternehmen also nachhaltig zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter beitragen? Haben klassische BGM-Maßnahmen, wie sportliche Gruppenaktivitäten, Gesundheitsscreenings oder eine persönliche Beratung etwa schon ausgedient? Oder können sich solche Präsenzangebote und digitale Health Care Tools auch sinnvoll ergänzen? Diese und weitere Fragen werden auf der siebten Corporate Health Convention unter dem Spotlight „Digitales BGM“ erörtert.

 

 

Sicherheit und Gesundheit im digitalen Zeitalter

 

Welchen Stellenwert Sicherheit und Gesundheit in Zeiten der digitalen Transformation einnehmen, erläutert Katja Hedke, Mitarbeiterin beim Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) und freiberufliche Sicherheitsingenieurin, in ihrem Keynote-Vortrag am ersten Messetag. Sie stellt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Verbundprojekt „Prävention 4.0“ vor, welches die Auswirkungen der Digitalisierung auf die neue Arbeitswelt analysiert. Dabei konzentriert sich die Expertin für Arbeitssicherheit insbesondere auf den Einfluss von Arbeiten 4.0 auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Zukunft.

 

Den Erfolg eines Unternehmens macht im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0 trotz vieler neuer Entwicklungen noch immer der Mensch aus. Nur motivierte, leistungsfähige und gesunde Mitarbeiter zeigen vollen Einsatz für ihren Arbeitgeber, ist Unternehmer, Coach und Motivationstrainer Markus Daniel Weber überzeugt. Dafür bedarf es einer gesundheitsgerechten Führung, so das Credo des ehemaligen Leistungssportlers. Wie das gelingt, legt er in seiner Keynote am zweiten Messetag dar.

 

 

BGM 4.0 unter der Lupe

 

Mit Prof. Dr. Volker Nürnberg und Prof. Dr. David Matusiewicz haben zwei weitere namhafte Experten für digitales BGM ihre Teilnahme an der Corporate Health Convention zugesagt: Volker Nürnberg, Leiter Health Management bei Mercer und Professor im Privatdienst, vermittelt in seinem „Meet the Expert“-Vortrag Qualitätskriterien für digitales betriebliches Gesundheitsmanagement. In einer anschließenden Gesprächsrunde stellt er sich der Diskussion mit den Fachbesuchern.

 

Im Rahmen des interaktiven Formats „Meet the Author“ stellt David Matusiewicz, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre – insbesondere für den Bereich Gesundheitsmanagement – an der FOM Hochschule, das 2017 neu erscheinende Sammelwerk „Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement“ vor. Das Buchprojekt hat zum Ziel, das digitale BGM zu definieren und zu systematisieren sowie Chancen und Grenzen aus verschiedenen Blickwinkeln aufzuzeigen.

 

Quelle: Pressemitteilung: Corporate Health Convention, Nr. 1, Stuttgart, 03. Februar 2017

Rezension zum Buch >Vorsicht, Arzt!< der WELT-Reporterin Dowideit

 

Anette Dowideit ist Reporterin des Investigativteams der „Welt“. Ihre Spezialthemen sind das Gesundheits- und Pflegesystem sowie Sozialpolitik und Wirtschaftskriminalität. Vor kurzem erschien ihr neues Buch mit dem Titel „Vorsicht, Arzt!“, das sich gleichzeitig wie eine Warnung an die Bevölkerung vor Ärzten als auch als eine Warnung an die Berufsgruppe selbst liest. Auf dem Cover erkennt man auf den zweiten Blick, dass der Arzt unter seinem Kittel Hemd und Krawatte trägt – wohl ein Zeichen für die Medizin und Ökonomie in Personalunion. Die Journalistin Anette Dowideit deckte bereits zuvor in „Endstation Altenheim“ Missstände in der Altenpflege auf. Mit dem neuen Buch knüpft sie sich nun die Ärzteschaft vor.

 

Nach dem Abitur besuchte die Autorin die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft und schloss ein VWL-Studium an der Universität zu Köln ab. Sicherlich keine schlechte Grundlage, um sich mit den Zusammenhängen des komplexen Gesundheitssystems auseinanderzusetzen und zu wissen, wie Geldströme fließen (sollen). Auch ihr mehrjähriger Aufenthalt in New York hat sicherlich dazu beigetragen, das deutsche System von außen zu betrachten und Vergleiche ziehen zu können. Ihre Recherchen gelten als gründlich und machen auf viele Punkte mit einem tiefgründigen Detailwissen aufmerksam.

 

Die Autorin hat sich im Jahr 2016 auch verstärkt dem Thema GKV gewidmet – z.B. über Kassenwettbewerb, der „wohl kriminelle Blüten“ im Sinne des Upcodings treiben kann oder auch über „Klientelpolitik und intensive Lobbyarbeit“. In ihrer Journalistenkarriere wurde sie mehrfach ausgezeichnet – zuletzt mit dem Deutschen Sozialpreis 2016 für einen Beitrag zum Thema Kinderrechte. In einem Tweet zur Vorankündigung, der sie als meinungsfreudigen Gast bei „Hart aber Fair“ ankündigt, kommentiert sie lässig: „nicht nur meinungsfreudig, auch faktenkundig“.

 

Themen wie „Patient gegen Geldumschlag“, „Bestechliche Heiler“, „Verloren in der Arztpraxis“ oder „Eingeliefert – ausgeliefert“ bringen die Inhalte des Buches gut auf den Punkt. Denn die recherchierten Einzelfälle sind kaum zu glauben: operierende Ärzte mit zittrigen Händen, fragwürdige und unnötige Operationen und scheinbar machtlose staatliche Aufsichtsbehörden und Steuerfahndungen, die keine Zeit, Lust, Kompetenz oder nicht ausreichend Know-how haben, um den Patienten zu schützen, sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch. Im letzten Kapitel „Sich wehren statt resignieren“ gibt sie Patienten einen Tipp, was sie durch mehr Informationen oder Zweitmeinungen als Selbsthilfe tun können. Anette Dowideit ist nicht nur Reporterin. Sie ist auch eine Art Anwältin für die Schwachen im System – und das sind nun mal die Patienten, die sich aufgrund ihrer Erkrankung auch nicht differenziert mit dem auseinandersetzen können, was mit ihnen geschieht.

 

Dass man mit so einem Buch auch polarisiert und sich insbesondere bei der stolzen Ärzteschaft keine Freunde macht, liegt auf der Hand. Kritiker dürften hier sicherlich eine Aneinanderreihung von Einzelfällen, die nicht repräsentativ ist, gemessen an der Größe der Branche und der zahlreichen Erfolgstorys auf der anderen Seite der Skala, sehen. Die Welt-Reporterin spricht auch generell von einem Bruchteil von schwarzen Schafen in der Branche. Einen Patienten, der allerdings Pech gehabt hat und in einer der recherchierten Fälle eine der Hauptrollen spielt, dürfte statistische Repräsentativität allerdings herzlich wenig interessieren. Das Buch ist auch nicht als Kriegserklärung an die Ärzte zu sehen, schließlich widmet Anette Dowideit es den Patienten und den Ärzten, die es gut mit dem Wohl ihrer Schützlinge meinen.

 

Was Frau Dowideit nicht macht, ist sich hierbei auf so einem postfaktischen AfD-und-Trump-Niveau als Wutbürgerin zu bewegen. Und das ist auch gut so. In jeder Branche gibt es schwarze Schafe, und solche Bücher haben auch einen Aufklärungscharakter und sind somit ein wichtiges Kulturgut für die Gesellschaft. Und es ist nicht alles schlecht. Aus der Zeit in den USA kennt die Autorin auch das System in Übersee und dagegen stehe Deutschland schließlich noch gut da.

 

Das vorliegende Buch überzeugt aufgrund der Tiefe der Recherche und einem Inhaltsverzeichnis, das Interesse weckt, um Themen in kleinen Häppchen dennoch kurz und sachkundig abzuarbeiten. Wenn es also Leaks im deutschen Gesundheitswesen gibt, so nimmt Frau Dowideit die Spurensuche auf. Wenn ihnen die Investigativ-Spürnase von Welt auf den Fersen ist, dann haben sie etwas nicht ganz korrekt gemacht. Und Vorsicht: Vielleicht sei noch gesagt, dass Frau Dowideit mit dem Online-Chef des Handelsblatt verheiratet ist. Das macht die Ausgangslage für sie auch nicht besser.

 

 

Quelle: Matusiewicz D (2017): "Vorsicht, Arzt", Rezension, in: BKK Magazin, 01/2017, S. 56-57.

 

Die Digitale Transformation im Gesundheitswesen

Der digitale Wandel macht vor keiner Branche halt: Medien, Handel und Logistik, Banken wie auch Ingenieurwesen, Automobilindustrie oder Maschinenbau sind z.T. dabei sich neu zu erfinden. Wird auch das unbewegliche Gesundheitswesen so durchgerüttelt wie es den anderen Branchen bereits passiert ist? Geht es Gesundheitsunternehmen dann wie z.B. Kodak, die die digitale Fotografie verschlafen haben, oder wie dem Taxigewerbe, das plötzlich wie aus dem Nichts durch Uber auf den Kopf gestellt wird?

Etablierte Akteure im Gesundheitswesen halten sich krampfhaft an ihrer Tradition fest, während eine neue Generation von Start-ups sich längst auf den Weg gemacht hat. Digitalisierung ist nicht zimperlich! Vergleichbar mit Eishockey im Sport: schnell, hart und technisch anspruchsvoll. Unser neues Buch wird es auch!

Über 100 Branchenexperten berichten aus unterschiedlichen Perspektiven: Krankenkassen, Verbände, Leistungserbringer und Versicherte bzw. Patienten. Work in progress.

 

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SÜNJHAID!2017: Gesundheitskapitäne treffen sich in 05/2017 auf Seefahrerinsel Föhr

SÜNJHAID!2017: SÜNJHAID! bedeutet auf Fering, der Sprache der Inselnordfriesen: Gesundheit! – das ist der Kern des Leadership-Think-Tanks der Gesundheitswirtschaft. Ganz gemäß der Föhrer Schifffahrt des 16. Jhd treffen sich jährlich die Gesundheitskapitäne auf der Seefahrerinsel. An dessen Bord segeln wir mit einem Symposium zum „Lateralen Denken im Gesundheitswesen“ mit und tagen im Friesendom zu Nieblum. Diesmal vom 25.-28. Mai 2017 # Keine Teilnahmegebühr.

 

Weitere Infos lesen Sie hier.

 

Karriere im Gesundheitswesen

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Interview mit Focus Money - Sonderheft der Techniker (TK)

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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) im Stresstest

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Up-Coding im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich

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Digitalisierung und E-Health - ein Vortrag für den FOM Alumni e.V.

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Gesundheitsmanagement - arbeiten an der Schnittstelle

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2016_09_27_StuttgarterZeitung-Gesundheit
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Interview für Medscape: zur IGES-Studie "Krankenhausstruktur 2016" im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung

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Auszeichnung mit Health:Angel 2016 (Health Media Award)

Neuvermessung der Gesundheitswirtschaft als innovatives Buchkonzept ausgezeichnet

Unser Buch "Neuvermessung der Gesundheitswirtschaft" beim Springer-Verlag gewinnt den Health:Angel 2016 beim 9. Health Media Award 2016. Einen Health:Angel gibt es für ausgezeichnete Gesundheitskommunikation.

Bereits im neunten Jahr zeichnet der Health Media Award die besten Projekte der Gesundheitskommunikation aus. Übergeben wurde der diesjährige Award bei der Preisverleihung am 16. September 2016 im neu eröffneten GOP-Variete-Theater in Bonn. Aus über 300 Einreichungen wurden die besten Projekte von einer öffentlichen Jurysitzung und einem anschließenden Online-Voting ausgewählt. Teilnehmer aus Gesundheitswirtschaft und Kommunikationsbranche erlebten einen abwechslungsreichen Abend, an dem der diesjährige Ehren-Preis an „Ärzte ohne Grenzen" verliehen wurde. Das Projekt wurde über die FOM Hochschule für Oekonomie & Managament eingereicht. Weitere Infos unter dem nachfolgenden Link.  

Bildnachweise: Copyright HMA 2016

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Moderation: Gesundheitspolitischer Dialog mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Es ist eines der Trendthemen des Jahres 2016: die „Digitalisierung des Gesundheitswesens“. Unzählige „Digital Health“-Start-ups und Innovationen entstehen, „Big-Data“ verspricht neue Perspektiven in Diagnose und Versorgung auf dem Gesundheitsmarkt der Zukunft. Dies alles trifft auf ein etabliertes Gesundheitssystem mit selbstbewussten Akteuren der Selbstverwaltung.

Gleichzeitig baut das Bundesgesundheitsministerium einen neuen rechtlichen Rahmen. Wie verändern diese aktuellen Entwicklungen den Gesundheitsmarkt für Ärzte und Krankenhäuser und was bedeuten sie für Ihr Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft? Wie wirkt sich aus Sicht der Bundesregierung die Digitalisierung auf die Zukunft des Gesundheitswesens aus? Welche Technologien und Entwicklungen sorgen für Erfolg versprechende Innovationen in der Gesundheitswirtschaft? Um diese Fragen zu beantworten und mit Ihnen zu diskutieren, haben die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu einem gesundheitspolitischen Dialog auf den GesundheitsCampus NRW nach Bochum eingeladen.

 

Datum: 11. Oktober 2016
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Hochschule für Gesundheit, Gesundheitscampus 6-8, Bochum

Ansprechpartner: Herr Raphael Jonas, Tel.: 0172-2444703, jonas@bochum.ihk.de

Moderation: Prof. Dr. David Matusiewicz

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Vortrag: Medica 2016

 

 

 

 

 

 

 


Prof. Dr. David Matusiewicz, FOM Hochschule/ifgs
Titel: "Entwicklungsperspektiven von Gesundheitsberufen in Deutschland"

Datum: 16.11.2016 um 11:45

 

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Reha vor Pflege # Problematik einer undeutlichen gesundheitspolitischen Regelstrategie

Tagung am 05. Oktober 2016 in München - jetzt anmelden.

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BKK Dachverband # sucht studentische Hilfskraft

Auf Anfrage des BKK Dachverbandes:

 

Der BKK DV sucht einen Studierenden, der Interesse hat, in einem jungen Verband in Berlin-Mitte die gesundheitspolitische Kommunikation praktisch kennenzulernen.

 

Der BKK Dachverband organisiert die Interessen der betrieblichen Krankenversicherung und zieht seine Stärke aus der großen Nähe der Betriebskrankenkassen zur deutschen Wirtschaft. Bewerbung bitte ausschließlich an die Kontaktdaten.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Dokument im Anhang.

 

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2016 Ausschreibung_studentHilfskraft ab
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Neue Publikation in Healthcare Marketing: Zuweisermarketing in Kliniken

Gehne C, Matusiewicz D (2016): Zuweisermarketing – Mit Kanonen auf Spatzen schießen, in: Healthcare Marketing (8) 2016, S. 46-48.

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Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement - vorläufige Studienergebnisse

Fom Absolventin Linda Kaiser während eines BGM Symposiums in Duisburg
Fom Absolventin Linda Kaiser während eines BGM Symposiums in Duisburg

Welche Potenziale bietet digitales betriebliches Gesundheitsmanagement? Dieser Frage sind Prof. Dr. David Matusiewicz und Linda Kaiser im Rahmen einer empirischen Analyse nachgegangen. Die Ergebnisse sind von internationalem Interesse: Ein gemeinsames Abstract des Direktors des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales und der FOM-Absolventin wurde vom 27-köpfigen Program Committee der 5th Annual Global Health Conference angenommen. Mitte Juli reiste Prof. Dr. Matusiewicz zu dem entsprechenden Vortrag nach Singapur, über seine Erfahrungen berichtet er im Interview.

Erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass Ihr Beitrag für den Kongress angenommen wurde. Wie waren die Resonanzen?

Prof. Dr. Matusiewicz: Unser Beitrag hat definitiv einen Nerv getroffen. Wir haben sehr viel Zuspruch erhalten. Zudem passte das Thema perfekt zur Opening Session der Konferenz. Dort ging es um die Digitalisierung des Gesundheitswesens sowie die Auswirkungen dieses Prozesses auf Gesundheitssysteme und Versorgung.

Wie lauten die wichtigsten Erkenntnisse Ihrer Analyse?

Prof. Dr. Matusiewicz: Dass digitales betriebliches Gesundheitsmanagement aktuell keine große Rolle spielt, sich das in den kommenden Jahren aber definitiv ändern wird. Vor allem aufgrund des demografischen Wandels. Bei einer immer älter werdenden Mitarbeiterschaft haben die Unternehmen Schwierigkeiten, neues Personal zu bekommen, und nutzen zunehmend mehr Ressourcen, um ihre aktuelle Belegschaft gesund zu halten. Dabei werden sie verstärkt auf betriebliches Gesundheitsmanagement und die dazugehörigen digitalen Instrumente setzen.

Welchen Mehrwert hat es gebracht, diese Ergebnisse auf einer wissenschaftlichen Konferenz zu präsentieren, die ein sehr breites Themenfeld abdeckt?

Prof. Dr. Matusiewicz: Es gibt dazu ein schönes Zitat von Eulenburg aus dem Jahre 1897 (Congressplaudereien eines Skeptischen): „Sind doch diese internationalen Congresse gleich jenen Weltausstellungen schon längst wesentlich nur ungeheure wissenschaftliche Messen oder Jahrmärkte, und erhält doch der Besuch dieser Jahrmärkte durch ihr Zusammentreffen mit der Ausstellung zugleich ein bequemes Mäntelchen, einen gern willkommen geheissenen, einladenden Vorwand.“ Ganz so skeptisch wie Eulenburg sehe ich es nicht. Zwar waren die Themen auf dem Kongress sehr heterogen, und auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Ländern mit ganz verschiedenen Gesundheitsherausforderungen. Aber genau das treibt den wissenschaftlichen Diskurs voran. In der anschließenden Diskussion mit dem Plenum habe ich wichtige Erkenntnisse für die Einordnung unseres Vortrags und unserer Arbeit erhalten.

Das war nicht Ihre erste internationale Konferenz: Schon während Ihres Studiums haben Sie Station in Beijing und Bangkok gemacht. Während Ihrer Promotion waren Sie in Kanada, Australien und Neuseeland. Welche Kompetenzen sind da gefragt?

Prof. Dr. Matusiewicz: Diese Auslandsaufenthalte ziehen sich wie ein roter Faden durch meinen Werdegang und haben mich mitgeprägt. Gefragt ist dabei vor allem interkulturelle Kompetenz. Das heißt für mich, mit Menschen und Gruppen anderer Kulturen erfolgreich und angemessen zu interagieren. Es gibt high-context Länder wie Asien, bei denen sehr auf Körpersprache geachtet wird, und low-context Länder, bei denen mehr das gesprochene Wort zählt. Die Erfahrungen mit Menschen, Kultur und auch der Herangehensweise an wissenschaftliche Themen in anderen Ländern sind wichtige Erlebnisse, die kein Buch vermitteln kann. Deshalb kann ich FOM-Studierenden auch nur empfehlen, eigene Erfahrungen zu sammeln und beispielsweise den Weg über unsere internationalen Kooperationsprogramme zu gehen. In einer zunehmend geprägten globalen Welt und mit Blick auf die zunehmende Diversifikation in unserer Gesellschaft sind interkulturelle Kompetenzen wichtiger denn je.

Wie geht es mit den Ergebnissen Ihrer Arbeit jetzt weiter?

Prof. Dr. Matusiewicz: Das Thema digitales betriebliches Gesundheitsmanagement wird durch den demografischen Wandel und den (medizinisch-)technischen Fortschritt immer wichtiger. Aber auch für Gesundheitsmanagerinnen und -manager ist das BGM ein wichtiges Berufsfeld. Insbesondere dadurch geprägt, dass Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner ebenso immer knapper werden, wird es in Zukunft mehr interdisziplinäre Teams in dem Bereich geben. Wir schreiben gerade im ifgs Institut für Gesundheit &Soziales an dem Buch „Digitales Betriebliches Gesundheitswesen“ zusammen mit rund 40 ausgewiesenen Autorinnen und Autoren aus Unternehmen, Krankenkassen, Forschung und Beratung, welches Anfang 2017 im Springer Verlag erscheinen wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anfragen aus Unternehmen – aktuell sogar aus Automobilkonzernen und Industriebetrieben –, mit denen wir uns zu den Ergebnissen unserer Analyse austauschen.

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